Freitag, 1. Dezember 2017

Ich teste - JUKI MCS-1500

Juchu, ich teste wieder! Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie ich das vermisst habe ;) 
Diesmal bin ich einem Phänomen auf der Spur, das in der Nähwelt schon länger bekannt ist: der Coveritis. Sicherlich habt Ihr schon davon gehört oder besitzt sogar selbst eine Coverstich (oder Coverstitch/Coverlock? Bei der genauen Bezeichnung steig ich noch nicht durch. Oder ist das doch alles das Selbe?)
Zu meiner Freude darf ich die Juki MCS-1500 testen und Ihr dürft nun an meinem ersten Eindruck teilhaben^^.


Dieser Post spiegelt meine Meinung wieder und wird nicht vom nähPark oder Juki beeinflusst, zensiert oder finanziert, ich erhalte lediglich die Maschine  für 3 Monate unentgeltlich zum testen.  Aber dennoch handelt es sich um Werbung ;)

Direkt nach dem Auspacken (die Maschine hat einen Tragegriff! Sehr praktisch!) angeschaltet und geschaut, was man so tun kann. Vorne eine Klappe, an der Seite auch. Kenn ich alles von der Overlock. Nur ist hinter der vorderen Klappe… nichts. Anders als bei der Ovi verlaufen die 3 Nähfaden nur über der Klappe, ohne großartige Wege innerhalb der Maschine.

Dafür läuft der vierte Faden hinter der Maschine längs, dort in die seitliche Klappe um einen komplizierten Weg zu durchlaufen. Ein bisschen Fuddel muss ja sein ;)
Um zu schauen, wie kompliziert das Einfädeln ist, habe ich erst mal alle Fäden gezogen (neues Garn anknoten und durchziehen ist ja geschummelt ;)) und selbst gefädelt. Das Ergebnis seht Ihr ganz unten. Erst noch ein paar Sachen, die mir beim Auspacken aufgefallen sind:
 


Leider wurde in der Klappe vorne verpasst Fächer für das Werkzeug einzubauen, so dass man sie ständig sucht (die Pinzette ist beim Einfädeln und später auch beim Fäden kappen wirklich hilfreich und sollte griffbereit liegen!)


Schön finde ich, dass der Teleskop-Garnhalter farblich markierte Plätze für die 4 Fäden hat. So kommt nichts durcheinander.


Leider sind die Farben ungünstig gewählt, so dass man sie im schummerigen Nähzimmer kaum unterscheiden kann.
Einfädeln ist richtig einfach, die Wege sind gut bebildert, so dass man es ruck zuck drauf hat.
Den Platz rechts neben den Nadeln finde ich ziemlich klein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so eine schöne Naht z.B. mitten auf einem dicken Hoody machen kann…
Sehr bedenklich finde ich, dass die Maschine auch mit offenen Klappen los näht. Zwar steht in der Gebrauchsanweisung überall, dass man sie beim Einfädeln aus schalten soll, aber in der Eile ist es eben doch schnell mal passiert, dass man das vergisst. Und dann steckt der Greifer im Finger… Da würde ich mir eindeutig einen Sicherheitsschalter wünschen.


Erster Versuch: total verhauen^^. Was der Fehler war? Keine Ahnung. Für den zweiten Versuch habe ich nicht neu eingefädelt, nur die Fäden am Anfang links unter der Metallklammer am Fuß durchgeführt, beim ersten Versuch lagen sie rechts.



Und so sah der zweite Versuch aus: kann man schon als Covernaht erkennen ;)
Nun bin ich sehr gespannt, wie die Cover und ich uns schlagen. Mal schauen, ob ich am Ende der Testzeit auch mit der Coveritis infiziert wurde ;)

Ich wünsche Euch einen wunderschönen 1. Dezember. Ich hoffe, Ihr habt auch alle einen eigenen Adventskalender und freut Euch genauso wie ich darauf ihn zu plündern^^. 

Liebe Grüße
 Verlinkt beim FreuTag!

Kommentare:

  1. Wie genial beschrieben, super. Viel Spaß beim Ausprobieren. Bin gespannt ob du infiziert wirst.
    Liebe Grüße,
    Petra

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  2. Liebe Anna ,da hast Du gleich die wichtigsten Vor.-und Nachteile raus gefunden.
    Ich habe auf einer Messe mal die Juki ausprobieren dürfen und fand sie gar nicht so verkehrt. Leider ging aber nicht beides und ich hab mir erst einmal eine schöne Overlock zugelegt.Die Einfädelei muss ja ganz ähnlich sein bei der Coverlock.
    Liebe Grüße Iris

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Danke für Deinen Kommentar :)