Sonntag, 31. Mai 2015

7 Sachen am Sonntag

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Die Idee kommt von Frau Liebe, gesammelt wird von GrinseStern
 
 
Und das hab ich heute so getan:
Tarte gebacken...
...und zum Brunch getragen.

Jede Menge leckre Sachen gegessen,
Kirsch-Apfel-Schorle getrunken,

Phase 10 gespielt,
den Polizeibericht gelesen (ist es nicht klasse, dass bei meinen Eltern die schlimmsten Delikte Diebstahl von Fensterläden, Schafböcken und Schmierereien mit Ketchup sind? Nicht so wie bei uns, schwerer Diebstahl, Überfall, Wohnungeinbruch etc.)
und 100 Mal die Nase geputzt. Böse Pollen!


Auch diese Woche könnt Ihr wieder bis 22 Uhr bei Bienvenido colorido für die schönste Hose abstimmen. Falls Ihr Lust habt, schaut doch vorbei. Bei mir gibts eine Drachenhose, Nr. 177 (Danke Euch beiden ;)). Falls Ihr sie mögt, würde ich mich über ein Herzchen freuen!

Donnerstag, 28. Mai 2015

Let's farbenmix - Drachenhose

Diese Woche geht Nells Sew Along in die zweite Runde. Genäht wurde diesmal eine Hose, ein Rock oder ein Kleid nach Farbenmix-Schnittmuster.

Aber erstmal vielen Dank an Euch für die vielen Klicks. Zwar war ich nicht in den Top-3, aber für die Top-10 hat es mit Platz 9 gereicht :)
 Der kleine Mann war von der Idee ein Kleid anzuziehen, gar nicht angetan. Deswegen gibts eine Hose :) Natürlich passend zu seinem Drachenshirt.
 Kann er nicht schon ganz fantastisch stehen?
Sogar mit einer Hand!
 Aber eigentlich geht es hier ja um die Hose... Genäht wurde sie nach dem Räuberhosen-Schnittmuster der Zwergenverpackung II.
 Allerdings habe ich sie stark in der Breite verkleinert.
 Der Schnitt ist so, dass trotz Windelpopo herrlich viel Raum zum toben und krabbeln bleibt.
 Und so sieht sie ohne Kind aus :) Von vorne...
 von hinten...
 Die Taschen find ich besonders schön. Sie sind auch tatsächlich der Grund, wieso ich so begeistert von dem Schnitt bin. Wobei ich sagen muss, dass die Kirsch-Hose so unglaublich breit ist, dass mein Kleiner in die, die ich ihm vor der Geburt in 62 genäht habe, noch immer nicht rein passt! Falls Ihr sie also auch mal nähen wollt (und nicht einen kleinen Sumo-Ringer zu Hause habt^^), macht sie etwas schmaler!
Und da es ja eine Drachenhose sein soll, musste natürlich auch ein Drache drauf ;) Die Stickdatei ist ein Freebie. Dummerweise weiß ich nicht mehr, wo ich sie her habe. Wenn jemand von Euch sie gerne haben möchte, sagt Bescheid und ich suche danach. Gefunden! Hier gibts den süßen Drachen :)

Wenn ich hier schaut, könnt Ihr Euch anschauen, was die anderen Teilnehmer schönes genäht haben. Und ab heute Abend läuft dann auch die Abstimmung. Falls Euch meine Hose gefällt, würde ich mich über ein Herzchen freuen ;) Ich bin diesmal Nr.179.

Verlinkt auch noch bei: MachTag, Made4Boys, Kiddikram.

Oh und es fehlen noch 4 Kommentare bis meine Verlosung zu Ende ist. Also, falls Ihr noch teilnehmen wollt, erst dort kommentieren, dann hier. Den Link findet Ihr oben links in der Ecke! Beendet!

Sonntag, 24. Mai 2015

7 Sachen am Sonntag...

Schon seit einem Monat war ich nicht mehr bei den 7 Sachen am Sonntag dabei. Aber heute hatte ich es mir fest vorgenommen. Besonders ereignisreich war mein Tag nicht, aber es ist ja auch ein Schlechtwetter-Sonntag ;)

Also:
Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Die Idee kommt von Frau Liebe, gesammelt wird von GrinseStern
Und das hab ich heute so getan:
 Mit Mann und Maus in der Badewanne geplanscht (das ist so viel schöner bei Oma als in der kleinen Plastikwanne zu Hause!),
 erste Stickversuche mit der neuen Supertestermaschine gemacht (der kleine Mensch und ich sind jetzt eine Woche bei Oma & Opa zu Besuch. Aber die Ruby musste mit^^),
 die Uhrzeit abgelesen (immerhin geht diese Uhr auf jeden Fall 2x am Tag richtig!),
 Tabletten an den MiniMann gebracht,
 Stoffe kombiniert,
 gefühlte 100 x die Socken wieder angezogen
...und Herzchen vergeben :)

Falls Ihr auch noch welche übrig habt, ich würde mich über Eure Stimme freuen :) 

Hier könnt Ihr Euch meinen Beitrag zum "Summer kids sew along" genauer anschauen und hier abstimmen. Mein Shirt findet Ihr gaaanz unten bei 196. Ich befürchte ja irgendwie, dass keiner mehr ein Herzchen übrig hat, wenn er/sie ganz unten angekommen ist... Aber mal schauen. Die Abstimmung endet heute um 22 Uhr. Ich bin total gespannt :)

Ach ja, es ist auch noch möglich bei meiner Verlosung zum 1111. Kommentar teilzunehmen. Aber nicht mehr lange, bei 1234 Kommentaren schließt der Lostopf. Und das ist in 10 Kommentaren erreicht ;)

Samstag, 23. Mai 2015

Testbericht brother innov-is VQ2

Die Zeit vergeht grade wie im Flug. Und schon wieder muss ich mich von einer Supertestermaschine trennen, der brother innov-is VQ2. Diesmal fällt der Abschied wirklich sehr schwer, war es doch Liebe auf den ersten Blick.

 Aber bevor ich jetzt weiter schreibe, erst ein paar Infos zur Aktion:
20 Tester testen 10 Monate lang 10 verschiedene Näh- und Stickmaschinen,  immer 4 Wochen pro Maschine. Im September konnte man sich dafür beim nähPark bewerben und ich hatte das Glück  neben 18 anderen kreativen Damen  und einem Herrn aus 422 Bewerbern ausgewählt  zu werden :)  Die Maschinen werden vom nähPark zur Verfügung gestellt und (leider) nach dem Testzeitraum wieder abgeholt. Ich werde aber nicht dafür bezahlt & der Inhalt dieses Berichts stellt meine eigene Meinung dar. Als "Belohnung" bekommen wir am Ende des Testzeitraums einen Einkaufsgutschein in Wert von 100 €. Unbezahlbar ist natürlich die Erfahrung, die wir mit den Maschinen gewinnen können. Wer bekommt schon die Chance zehn verschiedene Maschinen über 4 Wochen auf Herz und Nieren testen zu dürfen? Aber dennoch handelt es sich hier um einen Werbepost & da man das ja deutlich machen muss: Dies ist Werbung :)

Und? Kommt sie Euch bekannt vor? Schon mal vor ein paar Wochen gesehen, was? Ja… aber nur fast. Die VQ2 steckt im gleichen Gehäuse wie die V3, jedenfalls soweit ich das beurteilen kann. Nur ein paar Knöpfe mehr und der Kniehebelausgang, sonst ist alles (Größe, Form, Gewicht, Display…) gleich. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso sie noch nicht mal den Tisch berührt hatte und ich ihr schon hemmungslos verfallen war. Kritisierte ich bei der V3 noch das Kunststoffgehäuse, ist es bei der VQ2 ein alter Bekannter, der für sauberes, schnelles und schönes Arbeiten steht. Unvoreingenommen testen geht einfach nicht, zu sehr verknüpft mein Gehirn diese Maschine mit den guten Erfahrungen und der Faszination, die ich mit der V3 gemacht habe.
Normalerweise würde ich nun auf meinen Post zum ersten Eindruck verweisen. Aber auch bei der VQ2 gibt es keinen. Was aber diesmal nicht daran liegt, dass ich es irgendwie verschusselt habe, sondern daran, dass mir (nach der Hälfte der Testzeit! Schnellmerker!) bewusst wurde, dass in meinem Testbericht, der ja auch auf der nähPark-Seite als PDF zu lesen ist, immer die Hälfte fehlt, da ich den ersten Eindruck jedes Mal nur erwähnt, aber nicht rein kopiert habe. Ist natürlich irgendwie doof, deswegen gibt es bei der zweiten Hälfte des Supertests keinen gesonderten Post zum 1. Eindruck mehr.
Aber deswegen muss ich jetzt noch ein paar Sachen dazu sagen… der erste Eindruck war rundherum positiv. Die Maschine ist gigantisch. Schnell mal ins Auto packen und zum Nähnachmittag zu Freunden fahren? Nicht mit der VQ2. Sie ist nicht nur groß, sondern auch schwer. Durch ihr Gewicht (14 kg) steht sie felsenfest auf dem Arbeitstisch und ist durch nichts zu erschüttern. Meine eigene kleine Carina wandert gerne beim Nähen über den Tisch, sowas kann mit der VQ2 nicht passieren. Zwar hat sie nicht so nette kleine Saugnäpfe wie die Pfaff Performance 5.0, aber bei dem Gewicht ist es einfach auch nicht nötig.
Ansonsten ist die Maschine quasi selbsterklärend. Hinsetzen, anschalten, los nähen. Die Anleitung braucht man nur im äußersten Notfall. Und falls sie deswegen in irgendeiner Schublade verschwunden & man zu faul zum suchen ist, gibt es eine sehr gute maschineninterne Hilfe.

Die Garnrolle verschwindet unter dem aufklappbaren Deckel. Mir gefällt dabei sehr gut, dass man die Garnrolle beim Arbeiten im Blick hat (natürlich nur, solange der Deckel offen ist^^), die Verkleidung ist nicht –wie bei vielen anderen Maschinen- so hoch gezogen, dass sie die Sicht versperrt. Wird die zweite Garnrollenhalterung verwendet (hier mit grünem Garn wegen der Benutzung einer Zwillingsnadel), schließt der Deckel jedoch nicht mehr.
Was ein bisschen fehlt ist die Stichübersicht im Deckel. Aber bei über 400 Stichen ist es kaum möglich, alle auf der Maschine abzubilden. Da muss man sich entweder durchs Menü klicken oder die Anleitung zurate ziehen. Schade finde ich, dass es keine Zierstiche mit kindlichen Motiven wie Hund – Katze – Maus – Auto – Bonbon gibt.
ABER: man kann seine eigenen Stiche entwerfen. Einer Eisenbahn steht also nichts mehr im Wege (außer eventuell unkreative oder unbegabte Nutzer^^).
Genial ist, dass die Maschine seitwärts transportieren kann! So sind Zierstiche mit Breiten bis zu 40 mm möglich! Wenn man so einen Zierstich erst einmal ausprobiert hat, will man gar nicht mehr aufhören. Die Maschine klackt dabei auch immer so witzig.
Wie bei (fast) jeder Maschine befindet sich im Anschiebetisch ein Kleinkramfach. Bei der VQ2 sind es tatsächlich sogar zwei.
Ins vordere Fach kommen –gut sortiert- die Nähfüßchen, Nadeln, der Auftrenner und noch ein bisschen Schnickschnack. Ins hintere Fach kann man den mechanischen Obertransportfuß und die restlichen Spulen legen. Nicht ganz so schön ist, dass das restliche Zubehör in einer sehr billigen Plastiktasche untergebracht werden muss.
Zubehör gibt’s reichlich. Sogar 10 Spulen mit Spulenclips sind dabei. Die Clips sind ungemein praktisch. Sie verhindern zum einen, dass sich der Unterfaden in Salat verwandelt, zum anderen kann man alle Spulen aneinander clipsen und sie so besser aufbewahren. Außerdem kullern sie nicht quer durch den Raum, sollte mal eine Spule runter fallen ;)
Nicht zu sehen auf dem Bild ist der Kniehebel und das Fußpedal. Das Fußpedal ist mir zu klein, ich muss es andauernd unter dem Tisch suchen, da es gerne verrutscht. Aber es reagiert super. Mit ein bisschen Gefühl kann man einzelne (halbe) Stiche nähen.
Toll ist der mechanische Obertransportfuß, der allerdings ein bisschen frickelig anzubringen ist, da man dafür erst den Adapter einbauen muss und dann erst den Fuß. Allzu häufig mag man da wirklich nicht wechseln.
Es gibt auch noch einen elektrischen Obertransportfuß, der allerdings nicht Teil des Lieferumfangs ist. Dieser wird über ein Kabel mit der Maschine verbunden. Allerdings funktioniert der mechanische sehr gut, deswegen weiß ich nicht, ob man das unbedingt braucht. Wobei er vielleicht leiser wäre.
Der Stylus ist (wie bei der Janome) einfach aus Plastik. Aber im Vergleich wirkt er hochwertiger, was vielleicht am verwendeten Kunststoff liegt.
Erwähnenswert sind auf jeden Fall die drei Spulenfachabdeckungen. Eine normale, eine mit Markierung und eine mit Loch.
So eine mit Loch hab ich noch nie gesehen. Das Loch ist eine Kordelführung, die dafür sorgt, dass die Kordel perfekt platziert festgenäht wird. Wozu auch immer man das braucht^^.
Die Einfädelwege (sowohl zum Nähen, als auch zum Spulen) sind gut bebildert und leicht nachzuvollziehen. Einen Blick in die Anleitung ist hier nicht nötig.
Durch die zweite Spulenhalterung ist es beim Unterfadenaufspulen nicht nötig, die Maschine jedes Mal auszufädeln, man nimmt einfach ein zweites Garn.
Die Ausleuchtung ist wie bei der V3 großartig. Das Licht des Nähbereichs ist in 5 Stufen dimmbar, die Displayhelligkeit in 6.

Trotz des großen Touchscreens sind die nötigsten Funktionen auch als Knöpfe vorhanden und schnell zu erreichen. Von links nach rechts: Start/Stopp-Taste, Rückwärtsstich, Verstärkungsstich, Nadelposition, Fadenabschneider, Nähfußhebel, stufenlose Geschwindigkeitsregelung per Schieber und (ganz genial) der automatische Einfädler.

Das Display ist sehr groß, hell, über-sichtlich. Man hat die Wahl zwischen den Überkategorien Nutzstiche und Dekor-stiche/ Alphabete. In diesen Ordnern gibt es weitere Unterordner, in denen die Stiche nach bestimmten Merkmalen zusammen-gefasst sind, z.B. alle Knopflöcher.
Zudem ist es möglich, die meisten Ein-stellungen des gewählten Stichs schnell vorzunehmen, ohne großartig suchen zu müssen. So kann man einfach per Klick die Stichbreite und -weite, die Verschiebung vom Mittelpunkt und die Oberfadenspan-nung einstellen.
Wobei die Oberfadenspannung in der Regel automatisch angepasst wird, da ein Sensor die Stoffdicke misst und diese Information an die Maschine weiter gibt. Das hat allerdings nicht immer hingehauen.
Des Weiteren gibt es Tasten fürs Freihand-quilten, die den Transporteur versenkt und den Nähfuß auf eine geeignete Höhe anhebt, eine Taste fürs Spiegeln der Muster und eine, um Zwillingsnadeln auszuwählen.  

Ganz links im Bildschirm sieht man oben die Füßchenempfehlung mit dem Startpunkt der Nadel. Darunter ist das gewählte Muster dargestellt. Hier ist es ein sehr breiter Zierstich, der auf dem Display mit 25 % seiner Größe angezeigt wird.
Mit den gelben Tasten kann man programmieren, was die Maschine am Anfang und Ende einer Naht macht.
Aktiviert man die oberste Taste mit dem Füßchen drauf, erfolgt beim Anhalten der Maschine eine automatische Absenkung der Nadel und leichte Anhebung des Fußes. Auf diese Weise kann man wunderbar den Stoff drehen, ohne dass dieser verrutscht.
Die Taste mit dem Pfeil sorgt dafür, dass am Anfang und Ende der Naht automatisch Rückwärts- oder Verstärkungsstiche genäht werden.
Die unterste Taste aktiviert den automatischen Faden-abschneider. Auch sehr praktisch!

Bei Füßchen-/Nadel-/Unterfadenwechsel ist es immer ratsam, die Maschine zu sperren. Diese Funktion aktiviert man mit der auberginefarbenen Taste ganz unten. Beim zweiten Klick darauf hebt sich die Sperre wieder auf und man kann ganz normal weiter arbeiten.
Aber selbst bei der tollsten Maschine, irgendwas ist immer… Wieso geht die Start/Stopp-Taste nicht wenn das Fußpedal angeschlossen ist? Find ich überhaupt nicht gut! Stimmt aber auch nur zum Teil. Selbst, wenn man grade Vollgas gibt, sobald man auf die Stopptaste drückt, hält die Maschine an. Nur starten lässt sie sich mit eingestecktem Pedal nicht.

Mir gefällt auch nicht, dass man die Stichplatte nur mit Hilfe eines Schraubenziehers lösen kann. Erstrecht, da der Platz zu eng ist, um ordentlich arbeiten zu können. Bis die Schraube draußen ist, ist es eine ganz schöne Fummelei.

Etwas seltsam finde ich auch, dass die Stichplatte nur direkt unter dem Fuß aus Metall ist. Der Rest ist aus irgendwie labbrigem Plastik. Zum Glück kann man dieses Stück einfach entfernen, so dass man nicht bei jedem kleinen Problem die Stichplatte abschrauben muss. Aber im Prinzip könnte man das auch anders lösen, schaffen die anderen Hersteller ja auch. 



Nun zum Nähen:  
Eigentlich hab ich nichts zu meckern. Die Maschine näht schnell, sauber, präzise, leise und ohne nennenswerte Zickerein.
Jersey klappt mit Hilfe des Obertransports super, nur ganz leichte Wellenbildung, die man aber wirklich vernachlässigen kann. 

Einmal wurde Stoff gefressen, als ich direkt an der Ecke anfangen wollte zu nähen. Ansonsten ist es nicht mehr vorgekommen.

Die Stiche sind gleichmäßig und perfekt. Hier wurde ein Gummiband auf Jersey genäht. Das Gummiband wurde dabei auf Spannung gehalten. Die Stiche sind sehr gleichmäßig und ordentlich.

Bei Baumwolle sieht es genauso aus. Hier gab es gar keine Probleme.
Die Alphabete sind ganz nett, kommen natürlich nicht an eine Stickmaschine ran, aber um Genähtes eine persönliche Note zu verleihen, reicht es. Bei der Schrift links oben hätte ich die Feineinstellung noch korrigieren müssen. Hab es nur leider zu spät erst gesehen. Die bunte Schrift war ziemlich kniffelig, da es keine Möglichkeit gibt Buchstabe für Buchstabe sticken zu lassen. So muss man nach jedem Buchstaben manuell stoppen. Der Fadenwechsel bringt dann das nächste Problem, da man nur mit aufgestelltem Füßchen einfädeln kann. D.h. der Stoff verrutscht. Entsprechend sieht das Ergebnis auch krumm und schief aus. Eventuell würde das besser gehen, aber für weitere Tests fehlte einfach die Zeit
Freihandquilten klappt wunderbar. Wobei ich mir hier den Stitch Regulator der Bernina wünsche. Einziges Manko: sobald man mit „Vollgas“ quiltet und den Stoff nicht schnell genug bewegt, verhuddelt sich der Oberfaden und man bleibt hängen. Das nun unausweichliche Auftrennen macht keinen Spaß, da die Stiche so eng aneinander sind, dass man kaum mit dem Pfeiltrenner durch kommt.

Hat man die richtige Einstellung der Oberfadenspannung gefunden, sieht auch die Unterseite des Quilts gut aus ;)
Knopflöcher und Knöpfe annähen: easy und schnell.
Mit Jeans hab ich diesmal nicht viel gemacht. Nur ein Loch gestopft. Das ging ohne Probleme, waren aber auch nur zwei Lagen Stoff. Aber ich bin mir ganz sicher, dass auch mehr Lagen für die brother kein Problem darstellen.
Und weils so schön ist, erwähne ich hier noch mal die fantastischen Zierstiche von gigantischer Breite! Einzig wie man bei dem seitlichen Transport die Richtung hält, das ist mir noch nicht ganz klar. Aber ich denke, das lernt man dann schon…
Man sollte allerdings nicht auf die Idee kommen, Zierstiche mit dem Obertransportfuß nähen zu wollen. Wenn man nur kurz drüber nachdenkt, wird einem klar, dass das nicht geht. Wenn man einfach macht, bekommt man nur Mist raus. Die Versuche mit dem schwarzen Faden sind mit dem Obertransportfuß, der mit dem hellblauen ohne. Da klappt es dann plötzlich ;) Manchmal ist man auch einfach zu dämlich^^.


Fazit:
Mich hat die VQ2 absolut überzeugt. Sie ist absolut keine Diva, näht zuverlässig alles, was man ihr vorsetzt. Sie ist angenehm leise, hat aber ordentlich power. Die Zierstiche sind der Hammer, da macht das Zuschauen schon Spaß :) Jersey näht sie ordentlich. Ich würde sogar sagen, sie ist fast die Beste in dieser Hinsicht. Allein die Janome hat mit dem Obertransportfuß ähnlich gut genäht.
Hätte ich 2500 € übrig, ich würde sie sofort kaufen. Am liebsten in Kombination mit der V3 ;) Beide Maschinen waren bei mir „Liebe auf den ersten Blick“. Die einzigen Schwachpunkte sind die enorme Größe, das zu kleine Fußpedal und die Tatsache, dass man bei angeschlossenem Pedal die Start/Stopp-Taste nicht bedienen kann.

Pro:
✿ leise
✿ kraftvoll
✿ exakt
✿ guter Stand
✿ riesen Display
✿ selbst erklärend
✿ super interne Hilfe
✿ sehr breite Zierstiche (40 mm)
✿ Füßchensortierer
✿ Obertransportfuß
✿ 10 Spulen & Clips
✿ Kniehebel
✿ Spulenfachabdeckung mit Loch
✿ gut beschriftete Einfädelwege
✿ Ausleuchtung
✿ Nadelposition wählbar
✿ automatischer Einfädler
✿ automatischer Abschneider
✿ Fadenwächter (Ober- und Unterfaden)
✿ Drehautomatik (Fuß wird beim Stopp automatisch etwas angehoben)
✿ Stoffdickensensor

Contra:
☂ fehlende Stichübersicht
☂ fehlende Kinderstiche
☂ Tasche fürs Zubehör sehr billig
☂ Fußpedal klein und leicht (rutscht weg)
☂ Einbau Obertransportfuß etwas fummlig
☂ entweder Start-/Stopp-Taste oder Pedal nutzbar
☂ Stichplatte mit Schrauben befestigt