Sonntag, 25. Januar 2015

7SaS

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Die Idee kommt von Frau Liebe, gesammelt wird von GrinseStern
Und das hab ich heute so gemacht:
Erstmal gut gefrühstückt (beim Sendung mit der Maus gucken: Happy birthday (nachträglich), Armin!),
 ein bißchen gehäkelt,
 den Keller geputzt,
 Seetangblätter gefüllt, gerollt...
 ...und verspeist *yummi*,
 mit der Maschine gequiltet
 und einen Lolli gefuttert :)

Bei meinem NanoRums von Donnerstag hatte übrigens Anela Recht, die Zahl bedeutet LIEBE :) 
Liebe Anela, schick mir doch mal Deine Adresse, dann bekommst Du eine Karte von mir.

Gute Nacht Euch allen!

Freitag, 23. Januar 2015

Erster Eindruck...

Und die Nächste, bitte :)

Momentan bei mir zu Besuch: 

Wie Ihr an diesem brillanten Bild sehen könnt, ist mein Nähbereich (eigentlich unser Esstisch^^) nicht grade gut ausgeleuchtet. Deswegen heute nur ein Bild der Maschine im Nachtmodus. Bei meinem Schlussbericht zeig ich Euch dann eins, bei dem man auch was erkennt ;)

Vorab noch kurz ein paar Worte zur Aktion:

20 Tester testen 10 Monate lang 10 verschiedene Näh- und Stickmaschinen,  immer 4 Wochen pro Maschine. Im September konnte man sich dafür beim nähPark bewerben und ich hatte das Glück  neben 18 anderen kreativen Damen  und einem Herrn aus 422 Bewerbern ausgewählt  zu werden :)  Die Maschinen werden vom nähPark zur Verfügung gestellt und (leider) nach dem Testzeitraum wieder abgeholt. Ich werde aber nicht dafür bezahlt & der Inhalt dieses Berichts stellt meine eigene Meinung dar. Als "Belohnung" bekommen wir am Ende des Testzeitraums einen Einkaufsgutschein in Wert von 100 €. Unbezahlbar ist natürlich die Erfahrung, die wir mit den Maschinen gewinnen können. Wer bekommt schon die Chance zehn verschiedene Maschinen über 4 Wochen auf Herz und Nieren testen zu dürfen? Aber dennoch handelt es sich hier um einen Werbepost & da man das ja deutlich machen muss: Dies ist Werbung :)



Die Pfaff kam am letzten Freitag bei uns an, im fliegenden Wechsel mit der Singer Quantum Stylist, über deren Abschied ich nicht sonderlich traurig war (wen es interessiert, liest hier wieso).  Ich packte sie direkt aus und hatte als erstes einen Metallbügel mit einem weißen Plastikteil in der Hand. Hmm. Was das wohl ist? 
Das nächste war ein gigantisches Fußpedal (was eine gute Idee, verbringe ich doch sicher immer JAHRE! damit, unter dem Tisch mit dem Fuß nach meinem Pedal zu angeln^^), bevor ich endlich zur Maschine selbst vorstieß. Erster Eindruck: stabiles Teil, schön verarbeitet aber mir zu dunkel. Die schwarze Verblendung hätte wirklich nicht sein müssen. Aber immerhin sieht man so das Display gut ;)

Die Maschine wurde erstmal auf den Tisch gestellt und nicht weiter beachtet, denn nun gings ans Überprüfen, ob auch alles da ist (ich liebe Checklisten^^).
Brav alles bestaunt, abgehakt und sortiert auf den Tisch gelegt. Wie immer gibt es ein paar (5!) Spulen, einen Nahtauftrenner, Pinsel, Schraubenzieher, Garnrollenführungsscheiben etc. 10 Füßchen sind auch dabei, allerdings keine besonders spektakulären (für mich). Schön finde ich, dass ein Stopf/Freihandnähfuß dabei ist. 

Das Metalldings entpuppte sich als Kniehebel, mit dem man das Füßchen anheben kann (kannte ich bisher noch nicht). Auch neu war mir das "Mehrzweckwerkzeug", ein graues Plastikteil, das irgendwie sinnlos aussieht. Hab direkt mal nachgeschaut, laut Anleitung kann man es verwenden, wenn man verschieden dicke Materialien ausgleichen will. Soso. Und was ist der MEHRzweck? Ich bin gespannt!

Erwähnenswert ist für mich zudem die zweite Stichplatte, die extra für Quiltarbeiten dabei ist und verhindern soll, dass die Maschine den Stoff nach unten in den Spulenbereich einzieht.

 Genial finde ich die herausnehmbare Ordnungshelfer für die Unterfadenspulen und die Füße. Unter der Einteilung ist noch ein Fach für alles andere und auf der anderen Seite des Anschiebetischs ist noch eins. Das ist wirklich mal durchdacht und eine super Idee. Ganz ohne nerviges Suchen, immer alles griffbereit.

Nach dem Anschalten macht die Maschine erstmal einen ziemlich lauten Funktionscheck (oder was auch immer das ist), bei dem sie kurz die Nadel bewegt. Danach kann man per Touchpad alles mögliche auswählen. Spannend dabei ist natürlich die Funktion, dass man seine eigenen Stiche programmieren kann. Gar nicht froh bin ich allerdings über die Tatsache, dass bei jeder Berührung die Maschine einen Piepton von sich gibt, den man auch nicht ausschalten (oder wenigstens leiser machen) kann. Ich hab zwar in der Anleitung einen Punkt "Audioeinstellungen" gefunden, aber auf der angegebenen Seite gibt es nur eine Übersicht über die verschiedenen Vliese und Garne, die es gibt. Da ist wohl irgendwas schief gegangen. Ich werd mal die Firma Pfaff anschreiben und dort nachfragen ;)

Ansonsten finde ich die Einfädelanleitung nicht so gelungen. Also die, die direkt auf der Maschine steht. Zwar sind dort auch Pfeile etc. zu sehen, aber mir war der Weg dennoch nicht ganz klar. Aber dagegen hilft ja ein Blick in die Anleitung & danach braucht man es nie wieder. 

Ich könnte jetzt noch ne Menge schreiben, da ich die Maschine ja schließlich schon eine Woche habe und entsprechend testen konnte (so lange habe ich noch nie an einem Post geschrieben! Hab damit direkt am Freitag angefangen), aber das hier soll ja der erste Eindruck sein ;)

Ich freu mich jedenfalls über die Pfaff und hab das Gefühl, dass das Testen jetzt so richtig los gehen kann!

Donnerstag, 22. Januar 2015

NanoRUMS


 Ist das mit touch? Verflixt, geht nicht mit den Handschuhen...

Kennt Ihr ja sicherlich auch, oder? Kaum etwas, das man noch bedienen kann, sobald die Fingerchen warm eingepackt sind. 
Abhilfe schenkt ein Garn, welches mir mein Schatz geschenkt hat. Daraus schnell ein kleines Viereck (oder Kreis, Herz, Nasenbär) auf die Fingerkuppe gestickt,
Handschuhe wieder anziehen
und schon klappt es wieder mit dem Smartphone :)

Und wer von Euch mir (als erstes) sagt, welche Bedeutung die Zahlenkombination auf dem Photo hat, bekommt eine selbstgemachte Karte geschickt :)

Ab gehts zu RUMS.
Die Handschuhe hab ich Euch hier schon mal gezeigt.

Montag, 19. Januar 2015

7 Sachen am Sonntag

Immer wieder Sonntags (manchmal auch erst spät Montags^^)... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Die Idee kommt von Frau Liebe, gesammelt wird von GrinseStern


Und das hab ich gestern so gemacht:
Ein Sudoku gelöst (hab ich schon ewig nicht mehr, hatte fast vergessen, wie es geht^^), 
 gefrühstückt,
einen Stich kreiert 
und damit eine Iris genäht. 
Beim Stillen ein paar Seiten gelesen, 
Abendessen gekocht 
und zum Schluß noch ein bißchen gehäkelt. 

Und dann vergessen, den Blogpost online zu stellen^^. 

Schönen Abend! 

Freitag, 16. Januar 2015

High 5 for FREUtag :)

 Heute ist schon wieder Freitag. Wie jede Woche werden heute glückliche Momente der letzten Woche gesammelt. Einmal beim Freutag und auch bei Viktoria.
Am Meisten freut mich, dass ganz plötzlich unser Zwerg seinen Kopf in Bauchlage heben kann. Unser Kinderarzt hatte das bei der letzten Untersuchung bemängelt und mit Physiotherapie gedroht. Seitem habe ich fleißig täglich mit ihm trainiert, auch wenn es wirklich herzzerreissend war (und so wirkte, als würde es niemals klappen). Vor meiner Schwangerschaft hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass es mich selbst so mitnehmen könnte, wenn jemand anderes weint. Genauso wenig, dass ich von so Kleinigkeiten fast zu Tränen gerührt werden könnte. Aber so ist es eben ;)
 Außerdem kann ich Euch endlich die tollen Geschenke zeigen (natürlich nur die selbst gemachten, alles andere würde den Rahmen sprengen^^), die unser Söhnchen zu Weihnachten bekommen hat. Endlich, da ich sie einfach nicht wieder gefunden hatte und wirklich sehr lange suchen musste (bis ich sie dann im Karton von einem anderen Geschenk entdeckte).
 Einmal dieses wunderschöne Schmuse"tuch" von meiner Schwester Nr.2. Mit Knisterfüßen :)
Dann noch dieses tolle Schaf (aus echtem Schafsfell) von meinem Bruder. Phil findet es super, so schön flauschig wie es ist :)
   
Dann kam heute dieses tolle Schmuckstück bei mir an. Ratet mal, was drin ist?!
 Nähgarn :) Jede Menge tolles Garn. 48 Farben, 400 m pro Spule. Und direkt aufgeräumt ;) Diese "Mini"-Schatulle war übrigens das Weihnachtsgeschenk von meinem Schatz für mich

 Aber das ist nicht alles. Heute entdeckte ich auf einem Blog, dem ich folge, eine sehr schöne Aktion und ergatterte noch einen Platz. Es ist die Kissenschlacht von Maika, zu der sie letzte Woche anlässlich ihres Bloggeburtstags aufgerief. Dabei nähen alle Teilnehmer ein Kissen und "werfen" es einem anderen zu. Wer mehr darüber wissen möchte, auf Maikas Blog gibt es die Details.

Und zu guter Letzt: morgen gehen wir zum ersten Mal zum Babyschwimmen. Ich freu mich sehr darauf und hoffe, dass es Phil Spaß machen wird.

Ich wünsch Euch allen einen schönen Fre(i/u)tag-Abend und ein tolles Wochenende!

Testbericht Singer Quantum Stylist 9985

Mir fällt es grade sehr schwer, mit meinem Testbericht zu beginnen. Eigentlich mag ich nicht so viel Negatives über die Maschine schreiben, aber wir sind leider keine Freunde geworden. Was aber nicht bedeutet, dass die Singer schlecht ist, sondern nur, dass sie für mich nichts ist. Und vielleicht auch, dass es sich bei "meiner" um eine Montagsmaschine handelt, da die beiden Testerinnen vor mir sehr zufrieden mit ihren Modellen waren (ihre Berichte könnt Ihr hier nachlesen). Es gibt übrigens von jedem Testgerät vier Exemplare. Jeweils zwei im Umlauf und zwei in Wartung. Was bedeutet,  dass "meine" noch ganz neu ist. Ich bin gespannt,  ob die nächste Supertesterin, die genau diese Maschine bekommt, ähnliche Probleme hat.

Falls Ihr jetzt ein dickes Fragezeichen über Eurem Kopf schweben habt, wovon ich überhaupt spreche, hier eine kurze Info (Ihr andere könnt das ja einfach überspringen):

20 Tester testen 10 Monate lang 10 verschiedene Näh- und Stickmaschinen,  immer 4 Wochen pro Maschine. Im September konnte man sich dafür beim nähPark bewerben und ich hatte das Glück  neben 18 anderen kreativen Damen  und einem Herrn aus 422 Bewerbern ausgewählt  zu werden :)  Die Maschinen werden vom nähPark zur Verfügung gestellt und (leider) nach dem Testzeitraum wieder abgeholt. Ich werde aber nicht dafür bezahlt & der Inhalt dieses Berichts stellt meine eigene Meinung dar. Als "Belohnung" bekommen wir am Ende des Testzeitraums einen Einkaufsgutschein in Wert von 100 €. Unbezahlbar ist natürlich die Erfahrung, die wir mit den Maschinen gewinnen können. Wer bekommt schon die Chance zehn verschiedene Maschinen über 4 Wochen auf Herz und Nieren testen zu dürfen? Aber dennoch handelt es sich hier um einen Werbepost & da man das ja deutlich machen muss: Dies ist Werbung :)

 Hier seht Ihr das Maschinchen (meinen ersten Eindruck könnt Ihr hier nachlesen). Sie ist wirklich hochwertig, gut verarbeitet, wirkt sehr robust, fühlt sich super an. Sie ist auch ziemlich klein & kompakt, wiegt aber für ihre Größe relativ viel (9,2 kg), was für eine gute Standfestigkeit sorgt. Allerdings empfinde ich den Freiarm mit nur 18 cm (was ein Blödsinn! gemeint ist der) Zwischenraum zwischen Nadel und Maschine als ziemlich kurz. Was bei einem großen Quilt sicherlich zu Platzproblemen führt (habe ich aber nicht testen können).
 Oben lässt sich eine Klappe öffnen, unter der sich der Oberfaden befindet (das konntet Ihr Euch sicherlich denken^^). Dort ist auch eine Stichübersicht, was natürlich sehr praktisch ist, da man die Stiche jederzeit im Blick hat & nicht erst im Menü oder in der Bedienungsanleitung suchen muss. 
Unten im Anschiebetisch findet sich (wie meistens) eine Zubehörbox. Bei mir total chaotisch vollgestopft mit allen Zubehörteilen wie Nähfüßen, Auftrenner etc. (den genauen Lieferumfang könnt Ihr hier nachlesen und hier hatte ich ein Bild davon eingestellt).
 Die Stiche wählt man über das Touch-Display aus. Links im Bildschirm sieht man immer eine Vorschau des gewählten Stichs & wie er sich ändert, wenn man etwas an der Stichbreit bzw. -weite ändert. Dazu kommt eine Information, welchen Fuß man für diesen Stich wählen sollte (wobei es bei einigen Stichen auch mehrere Möglichkeiten gibt), die Möglichkeit einen automatischen Heftstich anzuwählen (das Feld mit dem Kreis) und die Einstellung der Oberfadenspannung (oben rechts in der Ecke). Diese elektrische Einstellung der Spannung finde ich übrigens nicht sonderlich gelungen. Ich habe fast ständig die Oberfadenspannung von den voreingestellten 7-9 auf ungefähr 2 stellen müssen, da sonst kein ordentliches Stichbild entstand. Beim Wechsel zwischen den Stichen musste ich das immer und immer wieder machen. Ohne Grund, da sich sonst ja nichts geändert hatte (gleiches Garn, gleiche Nadel, gleiches Nähgut). Natürlich vergisst man das dann mal und schon darf man sich wieder meiner Lieblingsbeschäftigung widmen: auftrennen. Da wäre eine Speicherung der Einstellungen sicherlich sinnvoll! Allerdings denke ich eh, dass an der Maschine irgendwas nicht stimmte, da ich die Oberfadenspannung immer sehr stark verändern musste. Auf der voreingestellten Zahl gab es jedes Mal einen straffen Oberfaden, den man einfach raus ziehen konnte.

Klickt man auf das Haus, kommt man ins Menü, auf den Pfeil, geht man einen Schritt zurück. 

Das Display reagiert schnell und gut. Man kann einen "Tastenton" anschalten, was ich aber nervig finde. Die Oberfläche ist matt, d.h. es gibt keine störenden Reflexionen.
 Der Unterfaden sitzt unter einer durchsichtigen Abdeckung, was laut Artikelbeschreibung dafür sorgt, dass man ihn immer im Blick hat & somit rechtzeitig erneuert werden kann. Naja... ich kenne es nur so & das hat noch nie dafür gesorgt, dass ich nicht erst nach der halben Naht merkte, dass ich den Stoff nur noch punktierte^^. Immerhin liegt der Stoff AUF dem Sichtfenster. Wie soll man so den Füllstand im Blick haben? Da war der Unterfaden-Sensor in der Brother Innov-is V3 wirklich Luxus dagegen ;)

Was man auf dem Bild ganz schön sieht: der Lichtkegel ist nicht grade berauschend. Man benötigt also auf jeden Fall einen gut beleuchteten Arbeitsplatz!
 An der Seite der Maschine gibt es die Möglichkeit den Füßchendruck einzustellen. Position 1 für dünne Stoffe, drei für besonders dicke. Ich habe festgestellt, dass sich Jersey in Position 1 am besten verarbeiten lässt.
 So sieht die Maschine von oben aus. Wie es sich gehört mit guter Schritt-für-Schritt-Erklärung des Garn-Einfädelwegs (einmal zum Umspulen -rechts- und zum nähen -links-). Hier fällt auf, dass die Verblendung der Singer so weit nach oben gezogen ist, dass man eigentlich nichts vom Garn sieht, wenn man vor der Maschine sitzt. Find ich nicht so optimal, aber man gewöhnt sich dran. Wahrscheinlich verstehen die Meisten nicht mal, wieso ich überhaupt das Garn sehen möchte ;) 
Nicht so gut gefällt mir ebenfalls die Dicke der Führungen. Beim Einfädeln von 2 auf 3 "flutscht" der Faden einfach nicht, man muss ihn richtig runter schieben. Schwer zu beschreiben, was ich sagen möchte... Müsste man selbst ausprobieren ;)

Nun zum Nähen:

Also eins muss man ihr lassen, sie schnurrt geradezu. Klar kann sie auch tackern, grade bei sehr schnellem Zickzack-Stich, aber die meiste Zeit ist sie die Ruhe selbst. In der Hinsicht steht also nächtlichen Nähsessions nichts im Wege.
    Meinen Tajo hab ich Euch hier schon gezeigt. Bei ihm konnte ich viele verschiedene Funktionen ausprobieren. Knopflöcher, Reißverschluss einnähen, Obertransportfuß etc. Hat auch alles ganz gut geklappt. Ich hab noch nie mit einem Synchronnähfuß genäht, war aber wirklich toll. In der langsamen "Gangart" hörte es sich an wie ein trabendes Pferd^^. Allerdings muss ich sagen, dass ich ihn nur verwendet habe, da die Maschine mit den drei Lagen (Baumwollstoff, Vlies und Kuschelfleece) nicht klar kam. Das Problem hatte ich dann auch bei meinem Babyquilt.
     Das einfache Nähen Baumwolle auf Baumwolle ging super, sobald die richtige Oberfadenspannung gefunden war (wenn man meine ungenauen Mitten ignoriert^^).
Bei den Applikationen gab es dann Schwierigkeiten. An den Ecken blieb die Maschine hängen und nähte nur noch an einer Stelle, bis sich kleine Berge gebildet hatten und gar nichts mehr ging... Bis ich die eine Applikation fertig hatte, musste ich sicher 5 x solche Berge auftrennen und später noch mit Nadel und Faden nachbessern. Und dabei war es egal, ob ich den Applikationsfuß oder den Standardnähfuß verwendete.
 Am nächsten Tag klappte es dafür auf einmal ohne Probleme. Wieso auch immer. Wobei ich die Stichlänge von 0,3 auf 0,5 gestellt habe, vielleicht war das der Grund...
 Dafür klappten aber die "normalen" Steppnähte gar nicht mehr. Ich wollte sie eigentlich mit Stickgarn nähen, damit sie schön glänzen, aber das klappte überhaupt nicht. Ein Fadengehuddel nach dem anderen. Also habe ich normales Nähgarn eingelegt. Damit lief es zwar wieder besser, aber die Stichlänge variierte sehr (siehe Bild). Am nächsten Tag war das auch wieder gut.
 Das Freihandquilten dagegen klappte sofort und machte großen Spaß (auch wenn ich eindeutig mehr Übung brauche um schöne Ergebnisse zu erzielen!). Leider (öhm... immer diese Höfflichkeitswörter^^) ist die Testzeit jetzt ja schon um, so dass ich mit der nächsten Maschine damit fortfahren werde. Was aber auch gar nicht schlecht ist, vielleicht akzeptiert sie mein Stickgarn ;)
 Beim Jersey hatte ich ebenfalls jede Menge Probleme. Auch hier war die Oberfadenspannung immer komplett falsch eingestellt. Nach längerem Rumprobieren bekam ich aber ganz schöne Ergebnisse. Mit dem Coverlock-Stich oben blieb der Jersey auch schön glatt,
 beim elastischen Stielstich gab es allerdings (die bei mir typischen und verhassten) Wellen.
 Eine Naht wollte ich erst mit einem Zierstich versäubern, da zog die Maschine plötzlich den Stoff ein (1) und wollte ihn nur durchs Abschrauben der Abdeckung wieder her geben. Also aufgetrennt. Mit dem Stielstich noch mal versucht, kurz vor der ersten Stelle das gleiche noch mal (2). Wieder aufgetrennt. Beim dritten Mal nähte ich ganz langsam über die Unglücksstelle, es schien alles zu klappen. Also gab ich Gas. Und promt verhedderte es sich wieder und riss mir leider diesmal den Stoff kaputt (3). Nach dreimaligem abschrauben der Abdeckung hatte ich keine Lust mehr und legte eine Pause ein. Nach einiger Zeit versuchte ich mich am zweiten Ärmel. Dort lief alles wie geschmiert. Versteht das einer? Ich nicht!
 Ansonsten funktionieren die Zierstiche (auf Baumwolle) sehr gut, ich bin nur absolut nicht der Zierstich-Mensch. Deswegen wurden sie nur kurz angetestet aber nicht verwendet.
Genauso verhält es sich mit den Spezialfüßen. Das Bild oben zeigt das Ergebnis des Rollsaumfuß-Testes. Sieht ganz schön und ordentlich ist, allerdings bildet der Jersey dadurch starke Wellen (was denke ich beabsichtigt ist?!), was mir nicht zusagt. Deswegen nur getestet, nicht verwendet. Der Kordonierfuß ist ebenfalls spannend, aber auch für ihn fehlte mir das richtige Projekt. Und die Zeit war einfach viel zu knapp um mir dafür etwas auszudenken. Schade, aber ist leider so. Böse Magen-Darm-Geschichte, hat mir alles versaut *grummel*.
Einmal passierte das ↑ beim Umspulen. Man sieht, dass es am Anfang ganz normal lief, ein bisschen Garn ist ja auf der Spule. Wieso der Rest aber oben drüber gewickelt wurde, ist mir ein Rätsel. Ich hab es leider erst nach ner ganzen Weile gemerkt (weil man eben nichts sehen kann wenn man davor normal sitzt), schade um das ganze Garn.

Es sind übrigens nur 4 Unterfadenspulen dabei. Viel zu wenig, wenn man gerne mit passendem Garn näht. Dabei ist das ja wirklich ein Cent-Artikel, da könnten es ruhig 10 sein.


Abschließend bleibt mir zu sagen, dass mein erster Eindruck teilweise revidiert werden konnte, aber teilweise leider auch nicht. Ich vermisse es noch immer, gleichzeitig das Fußpedal und die Start/Stopp-Taste zu verwenden, der mechanische Einfädler funktioniert mit kleiner Unterstützung ganz gut (wenn man sich dran gewöhnt hat ist das okay). Die Nadelposition beim stoppen (immer unten) ist beim normalen Nähen gar nicht so verkehrt, weil man so immer einfach den Stoff drehen kann ohne zu verrutschen. Und am Ende der Naht kann man den automatischen Abschneider verwenden, dann geht dabei die Nadel auch hoch. Aber bei bestimmten Sachen funktioniert der Abschneider nicht. Zum Beispiel beim Freihand-Quilten. Da wäre es schon schöner, wenn die Nadel am Ende oben stehen würde. Diese Wahlmöglichkeit fehlt ganz deutlich!

Am Meisten stört mich, dass die Maschine die Fadenspannung nicht speichert, so dass ich bei jedem Stichwechsel sie neu umstellen muss. Verpeilt wie ich bin resultierte das in jeder Menge Auftrennarbeit :/ Vielleicht hätte sich das Problem durch Einstellen der Unterfadenspannung leicht lösen lassen. Aber da davon nichts in der Bedienungsanleitung steht, überlass ich das den Profis bei der Wartung ;)

Außerdem war es immer ein Glücksspiel, ob eine Naht gelang oder nicht. Wieso sie mal prima lief und dann x Mal nacheinander den Stoff fraß, kann ich leider überhaupt nicht erklären. Aber so ist die Singer überhaupt nichts für mich. Ich möchte mich gerne auf meine Maschine verlassen können. Für Glücksspiele reicht meine alte aus. Leider. Aber auch jetzt muss ich noch mal drauf hinweisen, dass die anderen Tester bisher zufrieden waren und es vielleicht wirklich nur an genau der Maschine liegt, nicht an dem Modell.

Als nächstes bekomme ich nun die Pfaff Perfomance 5.0. Ich hoffe sehr, dass wir uns besser verstehen und freu mich schon auf Stress- und Fehlerfreies Nähen.


Pro:
*hochwertig, gut verarbeitet, sehr robust, fühlt sich super an
*klein & kompakt, relativ schwer (9,2 kg) -> gute Standfestigkeit
*Stichübersicht in der Klappe
*umfangreiches Zubehör mit spannenden Nähfüßen
*gutes Touch-Display mit matter Oberfläche (keine nervigen Spiegelungen)
*Füßchendruck einstellbar
*sehr leise (im Vergleich zu meiner eigenen Maschine)
*automatischer Fadenabschneider


Contra:
*Wenig Platz rechts von der Nadel -> ev. Platzprobleme beim quilten einer großen Decke
*Oberfadenspannung bei jedem Stich vorprogrammiert, bei Stichwechsel muss sie immer neu eingestellt werden, da sonst die vorgegebene verwendet wird
*Ausleuchtung
*Benutzung der Start-/Stopptaste bei eingestecktem Fußpedal nicht möglich
*Nadelposition beim stoppen nicht wählbar (immer unten)
*keine Sicht auf die Oberfadenspule da die Verkleidung so hoch gezogen ist
*Einfädelweg teilweise unpraktisch
*Einfädler funktioniert nur mit zusätzlicher Unterstützung
*teilweise große Probleme beim Nähen: voreingestellte Oberfadenspannung muss immer stark korrigiert werden (von ca. 7 auf 0-2), Transport funktioniert manchmal nicht richtig, Fadensalat, Maschine frisst den Stoff, Jersey schlägt Wellen
*nur 4 Unterfadenspulen

Sonntag, 11. Januar 2015

7 Sachen am Sonntag

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Die Idee kommt von Frau Liebe, gesammelt wird von GrinseStern


Und das hab ich heute so gemacht:
Außnahmsweise mal den Tee/Kaffee (mach sonst mein Schatz), 
Stoff zugeschnitten (ich kann mich noch nicht entscheiden, ob ich das mag... aber besser als Auftrennen ist es auf jeden Fall!), 
verhuddeltes Garn entfernt, 
den MiniMensch trocken gelegt (mir ist heute aufgefallen, dass das noch nie in meinen 7SaS aufgetaucht ist), 
 Frühstück angerichtet (Eier im Glas - heute verfeinert mit Parmesan),
Stunden später eine kleine Pause vom Nähen gemacht und ein bisschen den Junior durch den Wind geschoben 
und natürlich jede Menge Nähte auseinander gebügelt.

Das war mein Tag (bisher). Und nun kommt erst eine Pizza, dann wird der Mäuserich gebadet und danach schau ich mal, was meine Testmaschine zu Jersey sagt... Ich wünsch Euch einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche.