Samstag, 1. August 2015

Testbericht Janome Horizon MC 8900 QCP

Nach viel zu kurzer Zeit muss Maschine Nr. 8 nun wieder eingepackt werden, diesmal war es eine reine Nähmaschine von Janome. Anschauen könnt Ihr sie Euch hier. Leider kam sie tatsächlich diesmal zu kurz, da wir im Testzeitraum umgezogen sind & sie so eine ganze Weile in ihrer Kiste warten musste…

Aber bevor ich jetzt mehr sage, ein paar Worte über das wieso, weshalb, warum^^.


20 Tester testen 10 Monate lang 10 verschiedene Näh- und Stickmaschinen,  immer 4 Wochen pro Maschine. Im September konnte man sich dafür beim nähPark bewerben und ich hatte das Glück  neben 18 anderen kreativen Damen  und einem Herrn aus 422 Bewerbern ausgewählt  zu werden :)  Die Maschinen werden vom nähPark zur Verfügung gestellt und (leider) nach dem Testzeitraum wieder abgeholt. Ich werde aber nicht dafür bezahlt & der Inhalt dieses Berichts stellt meine eigene Meinung dar. Als "Belohnung" bekommen wir am Ende des Testzeitraums einen Einkaufsgutschein in Wert von 100 €. Unbezahlbar ist natürlich die Erfahrung, die wir mit den Maschinen gewinnen können. Wer bekommt schon die Chance zehn verschiedene Maschinen über 4 Wochen auf Herz und Nieren testen zu dürfen? Aber dennoch handelt es sich hier um einen Werbepost & da man das ja deutlich machen muss: Dies ist Werbung :)


Als ich die Janome auspackte, war mein erster Gedanke, dass diese Maschine wohl niemals einen Designpreis gewinnen wird. Und dieser Meinung bin ich noch immer. Sie sieht auf den Bildern definitiv besser aus, als im „wahren“ Leben, da würde ich sie sogar als unansehnlich bezeichnen. Aber wie es bei allem ist: es kommt nicht aufs Äußere an, die inneren Werte sind entscheidend.


Aber ganz stimmt es nicht, auch die Aufmachung spielt eine Rolle bei Nähmaschinen. So ist es zwar wirklich egal, ob sie nun grün, blau oder rot-lila-neongelb kariert ist, aber ein paar Gesichtspunkte sollte sie schon haben. Wie z.B. eine Stichübersicht im Deckel (vorhanden!) und praktische Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Mit diesen kann die Horizon wirklich trumpfen. So gibt es nicht nur unter dem Deckel einige Fächer für die wichtigsten Füßchen,

auch für das Staufach ist ein Ordnungshelfer dabei. Füßchen und Spulen sind somit gut aufgeräumt und immer schnell griffbereit. Für anderes Zubehör gibt es ein weiteres Staufach hinter der Unterfadenspule und auch die Geradstichplatte findet bequem unter dem Freiarm Platz. Die Aufbewahrung ist also sehr durchdacht und gut umgesetzt.


Von der Seite ist die Maschine sehr klobig und eckig. Es gibt sicherlich auch Nutzer, die dieses Design ansprechend finden, mir gefällt es aber überhaupt nicht. Zum Glück sieht man die Maschine aus dieser Perspektive nur äußerst selten ;)
Gut finde ich, dass der Hebel zum Transporteur versenken dort angebracht und somit jederzeit greif-bar ist. Bei meiner eigenen Maschine muss ich dafür den Tisch abziehen (heißt das Teil, das den Freiarm umschließt überhaupt so? Das mit den praktischen Staufächern? Ist das ein Anschiebetisch(chen)?)
Leider gibt die Maschine manchmal einen sehr hochfrequenten Ton von sich.  In dieser kurzen Testphase fand ich das störend, aber zum Glück wird man ja mit der Zeit auf dieser Frequenz dann taub, so dass es nach einer Weile nicht mehr wahrgenommen wird^^.


Die Ausleuchtung des Arbeitsbereichs ist nicht optimal gelungen, vorne bei der Nadel ist sie zwar gut, aber weiter hinten wird das Licht plötzlich gelb. Theoretisch nicht tragisch, aber mich irritiert es, wenn die Farben des Stoffs plötzlich ganz anders wirken.


Das Display besteht aus einer LCD-Anzeige in schwarz/weiß und ist klein, pixelig und wirkt irgendwie retro. Bei einer Maschine mit einem UVP von knapp 2000 € erwarte ich da eigentlich ein bisschen mehr.
Unter dem Display sind Knöpfe angebracht, die nicht nur Veränderungen von Stichweite und –Breite bewirken, sondern auch die gängigsten Stiche per Direktwahl gespeichert haben.
Die 270 Stiche werden mittels Wählrad ausgesucht. Anfangs eine große Umstellung, man gewöhnt sich aber dran. Allerdings dauert es manchmal recht lange, bis man bei der gewünschten Nummer angekommen ist ;)
Des Weiteren besitzt die Maschine eine automatische Fadenschere, die sehr schnell und präzise arbeitet. Der letzte Stich tanzt dabei nicht aus der Reihe, wie er es bei den anderen Modellen gemacht hat. Außerdem ist es möglich, die Maschine so zu programmieren, dass sie automatisch am Ende der Naht den Faden abschneidet.
Leider gibt es keinen Unterfadenwächter, den ich bei dem Preis schon erwartet habe…
Bei der Maschine ist viel Zubehör dabei, da kann man wirklich nichts gegen sagen. Neben einem normalen Doppeltransportfuß ist auch ein Bonuskit mit einem schmalen Doppelptransport dabei. Ich konnte mit diesem zwar nichts anfangen, da er für dickere Materiealien nicht geeignet ist (durch die geringe Breite gibt es nur eine kleine Reihe, die transportiert. Bei zu dickem Material schafft diese es nicht), bei feinen Stoffen ist er jedoch vielleicht Gold wert. Leider konnte ich es nicht testen, da die Zeit zu kurz war.
Der Freihand-Quiltfuß ist mit drei verschiedenen Füßen nutzbar. Neben dem offenem und geschlossenem Nähfuß gibt es auch einen Transparentfuß, der aussieht wie eine kleine Zielscheibe. Sehr süß. Mein Mann empfand den Fuß als das Highlight der Maschine ;)
Ein Overlockfuß ist zwar nichts Besonderes, fast jede Maschine hat einen (und in diesem Preissegment wahrscheinlich jede), aber diesen muss ich besonders hervor heben, da er wirklich gut gemacht ist und schöne Ergebnisse liefert.
Des Weiteren gibt es eine Gradstichplatte, die automatisch von der Maschine erkannt wird. Ein Segen, rettet man damit doch die eine oder andere Nadel, wenn man vergessen hat, dass die Platte getauscht wurde.
Nicht auf dem Bild ist der Kniehebel. In einem anderen Bericht schrieb ich schon mal, dass ich die Idee mit dem Kniehebel zwar großartig finde, er aber leider gar nicht zu meinem Körperbau passt. Dafür hat sich Janome eine einfache Lösung einfallen lassen. Der Kniehebel lässt sich ruck zuck mit einem schnellen Dreh an der Stellschraube im Winkel verändern, so dass er zu fast jedem Beinpaar passt.


Das Fußpedal ist schön groß und hat eine praktische Kabelaufwicklung (mit Deckel, hier nicht zu sehen). Das Pedal ist durch die Größe immer leicht unter dem Tisch zu finden und hat einen guten Stand. Allerdings stört mich, dass man nur entweder die Start-/Stopp-Taste oder das Fußpedal verwenden kann.

Der Einfädelweg ist gut bebildert und leicht zu fädeln.

Mit dem großen Drehschalter stellt man den Füßchendruck ein, mit dem kleinen Rad die Oberfadenspannung. Beides schnell und unkompliziert beim Nähen erreichbar.
Allerdings muss man schon ein paar Sachen beachten. So ist es unbedingt nötig beim Unterfaden aufspulen den Faden durch das kleine Loch der Spule zu friemeln, bloßes Umwickeln reicht nicht. Jedenfalls wickelte sich bei mir der Faden unter der Spule auf, da er raus gerutscht war. Allerdings hab ich es danach auf diese Weise nicht mehr versucht, vielleicht war es auch Zufall und ein Fehler von mir.
Die Spulgeschwindigkeit finde ich etwas langsam, die Spulen sind nicht richtig voll gespult & die Maschine stoppt nicht automatisch, sobald der Spulvorgang abgeschlossen ist.
Beim ersten Einfädeln ging es direkt auch schief, scheinbar hatte ich einen Schritt vergessen oder den Faden nicht richtig einrasten lassen. Beim zweiten Versuch schaute ich mir vorher die Anleitung an & es klappte prima. Schön finde ich, dass der mechanische Einfädler unten an der Nadel stehen bleibt, nicht direkt wieder hoch gezogen wird, so kann man auch mal mit einer Hand einfädeln ;)

Nach dem Einfädeln muss ein geeigneter Stich gefunden werden. Dafür orientiert man sich an der Stichübersicht im Deckel und scrollt dann mit dem Wählrad durch die 270 verschiedenen Stiche. Ist der richtige gefunden, bestätigt man mit OK in der Mitte des Rades.

Das Display zeigt einem nun den gewählten Stich als Grafik an, die Stichnummer, Einstellungen was Breite und Weite angehen, den geeigneten Nähfuß und den empfohlenen Füßchendruck. Allerdings weiß die Maschine nicht, welcher Stoff genäht werden soll, insofern ist diese Angabe mit Vorsicht zu genießen. Außerdem gefällt mir nicht, dass man auf dem Display nicht erkennt, in welche Richtung asymmetrische Stiche genäht werden (wie der dort abgebildete).

Sollte sich während dem Nähen mal der Faden verhaken, ist es möglich die Verkleidung der Maschine vorne einfach weg zu klappen. War bei mir zwar nicht nötig, aber es ist eine sehr hilfreiche Sache, da es immer viel Zeit raubt, die Verkleidung abzuschrauben…


Einer der vielen Höhepunkte der Supertester-Aktion ist jedes Mal, wenn man eine neue Maschine auspacken darf und unbekanntes und überraschendes Zubehör entdeckt. Bei der Janome Horizon waren es diese weißen Dinger aus Plastik. Nach kurzem Grübeln und cleveren Kombinieren (^^) war es klar, was das ist…

 Füßchen für den riesen großen und total schicken Anschiebetisch :) Toll dabei ist nicht nur die Größe sondern auch die Möglichkeit, die Füße alle individuell einzustellen, falls man einen besonders hubbeligen Tisch hat (oder vor dem Aufbau keine Lust ihn aufzuräumen)^^.


Sieht er nicht toll aus? Ein bisschen versöhnt er mich mit dem restlichen Design der Maschine ;)

 Und in Kombination mit der Durchlassgröße von 28 x 12 cm eignet er sich hervorragend um große Quiltprojekte zu verwirklichen. Außerdem gibt es zwei Feststellhöhen vom Füßchen, so dass dicke Stücke also auch leicht unter die Maschine passen.
Das Füßchen wird übrigens mechanisch mit einem Hebel (oder dem Kniehebel) gehoben, was mir viel lieber ist als per Tastendruck, da ich es so viel genauer und vorsichtiger absenken kann.


Zum Nähen:


Als erstes muss ich erwähnen, dass man auswählen kann, ob die Maschine direkt schnell losnäht, oder erst langsam anfängt und dann schneller wird. Find ich super, kannte ich auch noch nicht.


Freihandquilten läuft sehr gut, man hat drei verschiedene Nähfüße zur Auswahl, wobei ich nicht weiß, was die Vorteile der einzelnen sind. Diese kleine Zielscheibe hat mir jedenfalls gefallen und gut ihren Dienst verrichtet.
 Jersey näht die Horizon ordentlich, mit leichten Wellen. Besser klappt es mit dem Obertransportfuß. Da ist sie wirklich super. Auch der falsche Overlock-Fuß arbeitet wirklich toll & sorgt dafür, dass sich das Genähte nicht so stark wellt. Ohne Obertransportfuß bleibt sie jedoch schon bei einfachen Nähten hängen (z.B. Jersey + Hemdenstoff) und näht nur noch auf der Stelle. Ein weiteres Problem ist, dass sie gerne den Stoff einzieht, wenn man nicht mindestens 1 cm Abstand vom Rand lässt. Grade bei Quiltarbeiten finde ich das äußerst störend.

 Fürs Bündchen unten habe ich die beiliegende Zwillingsnadel verwendet. Die Maschine wird mit dem zweiten Garn ganz normal eingefädelt, dann kommt das Besondere: An der Nadelstange gibt es zwei Häkchen. Eines geht nach links, das andere nach rechts. So können sich die Fäden nicht verhuddeln!

 Die Zierstiche sehen auf dem Bildschirm sehr schön aus, genäht gefallen sie mir nicht mehr so gut. Aber ich bin ja eh nicht so der Zierstichmensch, sie müssen schon wirklich sehr cool sein, damit ich sie überhaupt verwende…

 Knopflöcher werden mit dem Automatik-Knopflochfuß genäht, in den man den Knopf einspannt und somit die Länge des Loches festlegt. Das Ergebnis ist nicht genial, aber okay.
Zum Knöpfe annähen gibt es einen extra Fuß, mit dem es super klappt
 Auf Jersey war das Ösennähen sehr schwierig, das Ergebnis überhaupt nicht überzeugend. Eventuell wäre es besser geworden, wenn man ein Stück Stickvlies drunter gelegt hätte

Zwei Lagen Leder gingen ohne Probleme. Bei der dritten Lage nähte die Maschine erst gut (Umrandung des weißen Lederstücks), dann gar nicht mehr, als ich ein Gesicht aufsticken wollte. Die Nadel durchstach zwar das Leder wie Butter, aber die Fäden wurden nicht mehr verschlungen & rutschten einfach raus.

Fazit:
Die Janome Horizon ist ganz eindeutig nicht meine Lieblingsmaschine. Sie gehört zwar zu den günstigeren Maschinen in dem Test, ist aber mit fast 1600 € definitiv keine Billigmaschine. Für den Preis könnte es  mindestens ein größeres Display und einen Fadenwächter geben.
Optisch spricht mich die Maschine überhaupt nicht an. Die Bedienung mit dem Rad gefällt mir nicht und dauert zu lange.
Sie näht gut, braucht aber immer gut einen cm Platz bis zum Rand am Anfang der Naht. Mit Hilfe des Obertransportfußes näht sie Jersey sehr gut.






Pro:
gute Standfestigkeit
viel Zubehör
großes Pedal
Stiche im Deckel
Gute Sortierung + Aufbewahrungsmöglichkeit
Fadenschneider sehr schnell & präzise
guter Overlockfuß
Zwei Obertransportfüße (1x breit, 1x schmal)
zweiseitige Nadelstangenführung für Zwillingsnadeln
zwei Feststellhöhen vom Füßchen -> ideal für dicke Stücke
großer Durchlassbereich
riesen Anschiebetisch
Kniehebel einstellbar
Stichplattenerkennung
Contra:
Design
Display klein und pixelig
entweder Start-/Stopp-Taste oder Fußpedal nutzbar
☠ Ausleuchtung im hinteren Bereich gelblich
bleibt schnell an Nähten hängen
hochfrequentes Piepen
langsame Umspulgeschwindigkeit
frisst den Stoff bei zu knappem Abstand zum Rand
Anleitung ohne Stichwortverzeichnis
keine Fadenwächter



Kommentare:

  1. WOW, was für ein ausführlicher Bericht. Super! Vielen Dank für Deine Mühen. Bin gerade am Überlegen, ob ich mir eine neue Maschine anschaffe. VG Jasmin

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  2. Hi,


    ich habe mich aufgrund des manuellen Nähfußhebels und des großen Durchlasses für die Maschine entschieden. Nach ein paar Monaten muss ich sagen es gitb ein paar Dinge die mich massiv (!) stören. Wenn mir meine alte nicht mitten in einem Projekt kaputt gegangen wäre hätte ich mir mehr Zeit genommen.

    Was stört mich:

    1. Fadenfresser.
    ich bin sicherlich kein Anfänger aber die Maschine neigt dazu den Faden zu fressen, so das er sich blockiert.

    2. Stofffresser
    Knapp zur Stoffkante beim Nähanfang oder in Kette nähen ist mit der Maschine einfach nicht drin. Für den Preis ist es furchtbar wie oft ich den sStoff rauszibbeln muss.

    3. Beleuchtung
    Obwohl Sie so angepriesen wird, sieht man da wo es nötig wird doch recht wenig

    4. Bedienrad und Display
    Der Konstrukteur gehört hier erschlagen. Jedes 100.- Handy hat ein besseren Touchscreen.

    Also mehr Nähfrust als Lust. Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder weiß Abhilfe?

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    1. Lieber Matze,

      leider kann ich Dir keine Tipps geben, nur bestätigen, dass ich die gleichen Probleme auch hatte. Sowohl Licht, Wählrad als auch Stofffressen empfand ich als äußerst störend, dazu noch den hochfrequenten Ton....

      Aber da ich die Maschine schon vor Monaten wieder weg gegeben habe (der Bericht entstand erst, als sie wieder weg war), kann ich leider nicht mehr dazu sagen.

      Ich hoffe, dass Du irgendwo ein paar gute Tipps bekommst & Dich mit Deiner Maschine doch noch anfreundest. Und falls nicht: frag doch mal beim nähpark ob sie die in Zahlung nehmen ;)

      LG anna

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  3. Ich musste schon sehr kichern, dass endlich mal jemand auch schreibt, dass die Displays und Menüs bei einer Maschine der Preisklasse eine Zumutung sind. Das sehe ich auch so. Eine super teure Maschine und ein Display aus den 80ern. Warum sich jedes mal durch die 270 Stichmuster durchscrollen muss, ist auch eine Unverschämtheit. Meine Pfaff Ambition 2.0 und meine W6 3300 N Exklusive bieten auch die Direktanwahl durch Nummerneingabe an. Grade wenn man sich eine Muster zusammenstellen möchte wird die Scrollerei zur Plagerei und am Ende lässt man es bleiben.
    Wenn ich mir schon die Bedienoberfläche zu dem Display anschaue überkommt mich das Schaudern und erinnert doch sehr an die 80er und die Anfänge der Computer. Dann ist das Display auch noch monochrome. Displays kostet doch so gut wie gar nichts mehr. Wenn W6 schon in der 500 Euro KLasse große Farbdisplays einsetzt, wundert man sich in der Preisklasse von 1500 Euro um so mehr und dann frisst sie auch noch gerne den Stoff.

    Ich wollte mir wirklich die 8900 Horizon die Tage kaufen. Der Preis hat mich wirklich lange überlegen lassen aber dieser sehr gute Test hat mich zum Glück wieder davon abgebracht.

    Meine W6 kommt mit dicken Stoffen nicht zurecht und die Pfaff näht nicht wirklich langsam und ist zudem noch dreimal so laut wie die W6.

    Mir fällt jetzt wirklich keine perfekt Nähmaschine ein, die Text nähen kann, ein gutes Display hat, leise ist, richtig langsam näht, tolle Arbeitsraumbeleuchtung hat, einen großen Arbeitsraum bietet und sich easy bedienen lässt. Da wird sich auch nichts mehr tun, da Pfaff, Brother, Janome, Husqvarna etc. alle zu einem Konzern gehören.

    Bisher haben alle "Supertester" der Maschine immer nur geschrieben wie toll sie doch sei. Die sind alle tot umgefallen vor Begeisterung. Die haben die Maschine wie einen Götzen angebetet. Dabei haben sie nur mal drei Stofffetzen zusammen genäht. Die hier beschriebenen Probleme sind denen mit ihren rosaroten Brillen gar nicht aufgefallen bzw. wurden dezent verschwiegen.

    Danke für den anderen Test. :)

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    1. Hallo Coralle,

      schade, dass Du mit Deinen momentanen Maschinen nicht zufrieden bist. Ruf doch mal beim nähPark an und lass Dich beraten. Wenn Du den Mitarbeitern dort genau schilderst, was Du gerne hättest, werden sie Dir sicher eine Maschine empfehlen können, die zu Dir passt. Ich fand die Pfaff perfomance 5.0 z.B. sehr gut, grade gibt es sie für € 1599,- beim nähPark. Anders als bei Deiner Pfaff näht sie (auch) langsam, ist relativ leise (außer beim Anschalten), piepst allerdings bei jedem Tastendruck. Das Display ist top, reagiert auch super. Die Beleuchtung genauso. Die Bedienung ist selbsterklärend, das Fußpedal genial. Die Zierstiche sind schön, sie kann auch große Monogramme sticken. Ich war wirklich begeistert von ihr, hätte sie mir am Liebsten gekauft, nur wollte ich so gerne sticken & deswegen flog sie leider raus. Les Dir doch mal die Testberichte zu dieser Maschine durch, Du findest sie hier: https://www.naehpark.com/supertester-maschinen/

      Allerdings solltest Du daran denken, dass es sich bei den Supertester-Berichten um die persönlichen Meinungen der Tester handelt. Jeder hat andere Bedürfnisse und Ansprüche an die Maschinen und beurteilt deswegen anders. Einem Quilter ist es sicherlich egal, ob die Maschine ordentlich Jersey vernäht, dagegen braucht jemand, der hauptsächlich Kleidung näht eher keinen Quiltfuß... Vielleicht solltest Du Dir bei den Berichten die Supertester heraus picken, die ähnliche Projekte durchführen wie Du. Und bitte sei so nett und unterlass in Zukunft unfaire und beleidigende Kommentare über "meine" Mädels (und natürlich dem Hahn im Korb^^). Ich weiß, dass sich alle viel Mühe gegeben und mehr als "nur mal drei Stofffetzen zusammen genäht" haben. Ich habe mir die anderen Testberichte noch mal durchgelesen und viele kritisieren die Horizon in einigen Punkten, von einer rosaroten Brille kann wirklich nicht die Rede sein, ganz zu schweigen von einer Götzenanbetung... Aber wie gesagt: jeder legt auf andere Dinge wert und bewertet entsprechend die Maschinen auch anders. Bei jedem Modell gibt es positive und auch negative Berichte, auch bei meinem absoluten Favorit gab es Tester, die mit der Maschine nicht zufrieden waren. Für mich unverständlich, aber dafür mochte ich ihre Lieblingsmaschinen eben auch (machmal) nicht sooo gerne ;)

      LG anna




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  4. Hatte ich noch vergessen. Wer sich mal richtig erschrecken möchte, sollte sich mal das Display der Janome Skyline Reihe anschauen. Diese Displays müssen von Trödelmarkt stammen. So eine Zumutung von Display produziert doch keiner mehr. Und so etwas in der 1000 Euro Klasse. würgs.

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Danke für Deinen Kommentar :)