Freitag, 23. Januar 2015

Erster Eindruck...

Und die Nächste, bitte :)

Momentan bei mir zu Besuch: 

Wie Ihr an diesem brillanten Bild sehen könnt, ist mein Nähbereich (eigentlich unser Esstisch^^) nicht grade gut ausgeleuchtet. Deswegen heute nur ein Bild der Maschine im Nachtmodus. Bei meinem Schlussbericht zeig ich Euch dann eins, bei dem man auch was erkennt ;)

Vorab noch kurz ein paar Worte zur Aktion:

20 Tester testen 10 Monate lang 10 verschiedene Näh- und Stickmaschinen,  immer 4 Wochen pro Maschine. Im September konnte man sich dafür beim nähPark bewerben und ich hatte das Glück  neben 18 anderen kreativen Damen  und einem Herrn aus 422 Bewerbern ausgewählt  zu werden :)  Die Maschinen werden vom nähPark zur Verfügung gestellt und (leider) nach dem Testzeitraum wieder abgeholt. Ich werde aber nicht dafür bezahlt & der Inhalt dieses Berichts stellt meine eigene Meinung dar. Als "Belohnung" bekommen wir am Ende des Testzeitraums einen Einkaufsgutschein in Wert von 100 €. Unbezahlbar ist natürlich die Erfahrung, die wir mit den Maschinen gewinnen können. Wer bekommt schon die Chance zehn verschiedene Maschinen über 4 Wochen auf Herz und Nieren testen zu dürfen? Aber dennoch handelt es sich hier um einen Werbepost & da man das ja deutlich machen muss: Dies ist Werbung :)



Die Pfaff kam am letzten Freitag bei uns an, im fliegenden Wechsel mit der Singer Quantum Stylist, über deren Abschied ich nicht sonderlich traurig war (wen es interessiert, liest hier wieso).  Ich packte sie direkt aus und hatte als erstes einen Metallbügel mit einem weißen Plastikteil in der Hand. Hmm. Was das wohl ist? 
Das nächste war ein gigantisches Fußpedal (was eine gute Idee, verbringe ich doch sicher immer JAHRE! damit, unter dem Tisch mit dem Fuß nach meinem Pedal zu angeln^^), bevor ich endlich zur Maschine selbst vorstieß. Erster Eindruck: stabiles Teil, schön verarbeitet aber mir zu dunkel. Die schwarze Verblendung hätte wirklich nicht sein müssen. Aber immerhin sieht man so das Display gut ;)

Die Maschine wurde erstmal auf den Tisch gestellt und nicht weiter beachtet, denn nun gings ans Überprüfen, ob auch alles da ist (ich liebe Checklisten^^).
Brav alles bestaunt, abgehakt und sortiert auf den Tisch gelegt. Wie immer gibt es ein paar (5!) Spulen, einen Nahtauftrenner, Pinsel, Schraubenzieher, Garnrollenführungsscheiben etc. 10 Füßchen sind auch dabei, allerdings keine besonders spektakulären (für mich). Schön finde ich, dass ein Stopf/Freihandnähfuß dabei ist. 

Das Metalldings entpuppte sich als Kniehebel, mit dem man das Füßchen anheben kann (kannte ich bisher noch nicht). Auch neu war mir das "Mehrzweckwerkzeug", ein graues Plastikteil, das irgendwie sinnlos aussieht. Hab direkt mal nachgeschaut, laut Anleitung kann man es verwenden, wenn man verschieden dicke Materialien ausgleichen will. Soso. Und was ist der MEHRzweck? Ich bin gespannt!

Erwähnenswert ist für mich zudem die zweite Stichplatte, die extra für Quiltarbeiten dabei ist und verhindern soll, dass die Maschine den Stoff nach unten in den Spulenbereich einzieht.

 Genial finde ich die herausnehmbare Ordnungshelfer für die Unterfadenspulen und die Füße. Unter der Einteilung ist noch ein Fach für alles andere und auf der anderen Seite des Anschiebetischs ist noch eins. Das ist wirklich mal durchdacht und eine super Idee. Ganz ohne nerviges Suchen, immer alles griffbereit.

Nach dem Anschalten macht die Maschine erstmal einen ziemlich lauten Funktionscheck (oder was auch immer das ist), bei dem sie kurz die Nadel bewegt. Danach kann man per Touchpad alles mögliche auswählen. Spannend dabei ist natürlich die Funktion, dass man seine eigenen Stiche programmieren kann. Gar nicht froh bin ich allerdings über die Tatsache, dass bei jeder Berührung die Maschine einen Piepton von sich gibt, den man auch nicht ausschalten (oder wenigstens leiser machen) kann. Ich hab zwar in der Anleitung einen Punkt "Audioeinstellungen" gefunden, aber auf der angegebenen Seite gibt es nur eine Übersicht über die verschiedenen Vliese und Garne, die es gibt. Da ist wohl irgendwas schief gegangen. Ich werd mal die Firma Pfaff anschreiben und dort nachfragen ;)

Ansonsten finde ich die Einfädelanleitung nicht so gelungen. Also die, die direkt auf der Maschine steht. Zwar sind dort auch Pfeile etc. zu sehen, aber mir war der Weg dennoch nicht ganz klar. Aber dagegen hilft ja ein Blick in die Anleitung & danach braucht man es nie wieder. 

Ich könnte jetzt noch ne Menge schreiben, da ich die Maschine ja schließlich schon eine Woche habe und entsprechend testen konnte (so lange habe ich noch nie an einem Post geschrieben! Hab damit direkt am Freitag angefangen), aber das hier soll ja der erste Eindruck sein ;)

Ich freu mich jedenfalls über die Pfaff und hab das Gefühl, dass das Testen jetzt so richtig los gehen kann!

Kommentare:

  1. Also dieser Fußkasten ist ja echt mal eine gute Idee und die Quiltplatte hört sich auch sinnig an. Mal gespannt wie dein abschließendes Urteil lautet.
    LG Jennifer

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  2. ui der Fußheber klingt ja interessant, bin schon gespannt auf den Bericht.
    Liebe Grüße Steffi

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Danke für Deinen Kommentar :)