Mittwoch, 24. Dezember 2014

Es ist Weihnachten!





Ich wünsche Euch allen schöne und friedliche Feiertage, jede Menge glückliche Momente, gutes Essen und viel Spaß beim Schenken und beschenkt werden :)

Freitag, 19. Dezember 2014

Der erste Testmonat ist um...

... und was soll ich sagen? Ich sitz hier mit einem weinenden und einem lachendem Auge. Einerseits bin ich traurig, dass uns dieses tolle Maschinchen wieder verlässt, andererseits bin ich froh, dass wir unseren Esstisch wieder für andere Dinge verwenden können und freue mich natürlich sehr auf die nächste Testmaschine. Wir haben zusammen 1827450 Stiche gestickt, über 3000 m Unterfaden und eine 1000m-Spule schwarz und fast die ganze weiß verbraucht. Plus natürlich jede Menge andere Farben ;)


  Aber bevor ich richtig loslege kurz eine Zusammenfassung worum es geht:

20 Tester testen 10 Monate lang 10 verschiedene Näh- und Stickmaschinen,  immer 4 Wochen pro Maschine. Im September konnte man sich dafür beim nähPark bewerben und ich hatte das Glück  neben 18 anderen kreativen Damen  und einem Herrn aus 422 Bewerbern ausgewählt  zu werden :)  Die Maschinen werden vom nähPark zur Verfügung gestellt und (leider) nach dem Testzeitraum wieder abgeholt. Ich werde aber nicht dafür bezahlt & der Inhalt dieses Berichts stellt meine eigene Meinung dar. Als "Belohnung" bekommen wir am Ende des Testzeitraums einen Einkaufsgutschein in Wert von 100 €. Unbezahlbar ist natürlich die Erfahrung, die wir mit den Maschinen gewinnen können. Wer bekommt schon die Chance zehn verschiedene Maschinen über 4 Wochen auf Herz und Nieren testen zu dürfen? Aber dennoch handelt es sich hier um einen Werbepost & da man das ja deutlich machen muss: Dies ist Werbung :) (Und die mache ich wirklich gerne. Das nähPark-Team ist eine Wucht! Wenn auch normale Kunden dort so behandelt werden wie wir Supertester, dann geht es gar nicht besser!)


Und nun zu meinem Abschlussbericht:

Die erste Maschine, die ich bekommen habe, ist eine Brother Innov-is V3. Eine reine Stickmaschine. Für mich das erste Mal, dass ich überhaupt sticken durfte. Über meinen ersten Eindruck hab ich hier schon mal berichtet. Ich habe sie zusammen mit meinem Mann, meiner Schwester und ein paar Freundinnen sehr ausführlich getestet (und manch ein Weihnachtsgeschenk gefertigt^^).
 
Die Maschine ist ganz und gar kein Leichtgewicht. Zusammen mit der Verpackung bringt sie ungefähr 27 kg auf die Waage, wobei das Maschinengewicht mit 15 kg angegeben ist. Auf dem Bild seht Ihr mal den Vergleich zwischen der Brother (rechts) und meiner normalen Nähmaschine (links - wer hätte das gedacht^^). Geliefert wird die Maschine mit einem mittleren 10 x 10 cm und einem großen 18 x 30 cm Rahmen. Der große Rahmen ist wohl auch verantwortlich für die Ausmaße der Maschine, die wirklich gigantisch sind. Außerdem sind noch jede Menge andere Sachen dabei. Spulen, Spulenclips, Auftrenner, Abdeckung, Pinsel, Schraubenzieher, Schere etc. Wer genau wissen möchte, was mitgeliefert wird, kann das hier beim Reiter "Lieferumfang" nachlesen.

Praktisch ist, dass man gekaufte (oder selbst digitalisierte) Stickdateien entweder per USB-Stick oder per Kabel direkt vom PC aufrufen kann. Die Maschine nimmt allerdings nur PES-Dateien, was manchmal etwas schwierig ist (grade bei Freebies). Natürlich gibt es auch vorinstallierte Motive und Schriften. Hier finde ich die Auswahl nicht besonders breit gefächert. Kleine Motive gibt es kaum, für Kinder ist gar nichts dabei. Aber ansonsten sind viele sehr schöne Designs enthalten.

Die V3 hat ein sehr großes & gut reagierendes Touch-Display. Nach dem Anschalten fährt der Stickarm erst mal in die Startposition und hört sich dabei an wie ein lauter Drucker. Sollte man schon den Rahmen eingespannt haben, muss man ihn dafür wieder abnehmen. Eigentlich nicht schlimm, aber nervig, wenn man es vergisst bzw. ein Motiv weiter sticken möchte, mit dem man nicht fertig wurde. 
Danach erscheint der (sehr hübsch gemachten) Startbildschirm und man hat die Wahl zwischen "Sticken" und "Editieren von Stickmustern". Wieso es diese Unterteilung gibt, verstehe ich nicht ganz. Wählt man "Sticken", kann man genauso wie beim "Editieren" die Größe des Motivs (eingeschränkt) ändern, es spiegeln, verschieben, drehen... Das Einzige, was man nicht machen kann, ist ein weiteres Motiv hinzuzufügen. Allerdings muss man das natürlich auch nicht im "Editieren"-Modus. Meiner Meinung nach ist diese Wahl am Anfang vollkommen unnötig.
 So sieht es auf dem Display aus, wenn man sich das Motiv aussucht. In dem Fall ist die Datei vom USB-Stick, was man ganz unten in der Mitte erkennen kann. Darüber gibt es kleine Vorschaubilder, auf denen man mehr oder weniger erkennen kann, um was es sich bei der Datei handelt. Teilweise erkennt man leider gar nicht, was es ist, da wäre es sicherlich von Vorteil, wenn die Bilder etwas größer wären und dafür der obere Teil des Bildschirms nicht so viel Platz einnehmen würde. Sobald man auf eins der Vorschau-Bildchen klickt, sieht man es im großen Fenster (und erkennt auch tatsächlich, was es überhaupt ist^^). Außerdem gibt es noch ein paar Informationen über die mögliche Rahmengröße, die ersten Farben etc. (warum auch immer). Sollte man sich für das Motiv entscheiden, klickt man unten links auf "Einstellen"
und kommt damit zu diesem Bildschirm. Hier kann man entweder ein weiteres Motiv hinzufügen (unten links) oder ein paar Änderungen vornehmen, wie die Größe ändern, das Motiv zu drehen, spiegeln, duplizieren. Ganz praktisch ist es auch, dass man die Garnfarben selbst einstellen kann (das kleine Symbol mit der Garnspule und den Farben in der Sprechblase daneben). Eine große Erleichterung, wenn man ein komplexes Motiv hat, es aber in einer anderen Farbzusammenstellung sticken möchte.  Genauso kann man die Hintergrundfarbe wählen. Eine nützliche Sache, will man vorher sehen, ob die gewählten Farben zum Stoff passen.

Was hier nicht so gut gelöst ist: Egal welchen Rahmen man benutzt, das Motiv erscheint immer im großen Bild. D.h. man sieht nicht, wo die Ränder des kleinen Rahmens sind. Hier wären Hilfslinien eindeutig hilfreich. So ist es eine ganz schöne Fummelei, bis man seine Motive so platziert hat, dass sie in den kleinsten Rahmen passen (außer, es ist eben nur eins, dann zentriert man es und fertig). Außer, man spannt beim Einstellen bereits den kleinen Rahmen ein. Die Rahmen haben eine Codierung, d.h. die Maschine erkennt welcher eingespannt ist. Auf diese Weise erhält man zwar keine sichtbare Begrenzung, kann aber nur in dem Bereich arbeiten, der für den entsprechenden Rahmen passend ist. Zudem gibt es die Möglichkeit einen Heftstich einzufügen (allerdings erst in der "Stick-Ansicht", aber von dort kann man wieder zurück gehen) & als Rahmen zu verwenden. Eine ganz praktische Funktion, da man ihn später in ganz groben Stichen sticken kann, so dass die verschiedenen Lagen (sollte man solche haben) nicht gegeneinander verrutschen können.

Ist alles eingestellt, klickt man unten rechts auf "sticken".
 
 Der nächste Bildschirm zeigt nun oben die Stichzahl (14676), die Stickdauer (26 Minuten) und die benötigten Garnwechseln (6). Im kleinen Rahmen rechts oben sieht man, was als nächstes gestickt wird. Darunter ist eine Liste abgebildet, wie die Reihenfolge der Farben ist und wie lange die einzelnen Farben brauchen. Natürlich werden die fertigen Farben gelöscht und die Liste rückt ein Stück höher. Ganz unten gibt es noch ein paar "Tasten", bei denen man z.B. die Oberfadenspannung einstellen kann oder Stiche zurück- oder vorspringen kann. Das alles genau zu erklären ist glaub ich nicht nötig und wäre jetzt auch zu viel... Im Allgemeinen erklären sich die Funktionen aber von selbst (bis auf ein paar Ausnahmen).  

Ganz unten links (das Dokumentensymbol) gibt es jede Menge weiterer Einstellungen, wie die Helligkeit der Lampen, Lautstärke der Jingle etc., Oberfadenspannung, Stiche pro Minute etc...
 Aber auch eine Übersicht, wie viel mit der Maschine schon gestickt wurde. Leider wissen wir nicht, auf was der Zähler bei der Lieferung stand, aber ich denke, es war nicht sehr viel... Ich hoffe sehr, dass das nähPark-Team nicht in Ohnmacht fällt, wenn sie den Zählerstand sieht. Vor allem, da ich irgendwo gelesen habe, dass man von ca. 3 Mio Stichen pro Jahr ausgeht. Wenn nun aber jeder Tester 1,8 Mio im MONAT stickt, ist die Maschine nach nur 10 Monaten schon 5 Jahre "alt". In der Maschinenbeschreibung steht bei "Dauerbelastbarkeit: herausragend". Jedoch haben wir das Gefühl, dass das Maschinchen in den letzten Tagen etwas lauter geworden ist bzw. manchmal ein bisschen quietscht. Allerdings kann es auch sein, dass wir einfach feinfühliger geworden sind, da wir Ärger von den Nachbarn bekommen haben, weil wir nach 20 Uhr noch sticken & die Maschine ja sooo laut ist. Kommt uns zwar nicht so vor, wir schauen dabei fern, aber vielleicht überträgt sich das Geräusch durch die Tischbeine auf den Boden & somit in ihre Decke?
 Dabei kann man auch im Dunklen ganz wunderbar mit der Maschine arbeiten. Die Ausleuchtung ist wirklich gut.
 Was besonders schön ist: man kann gleichzeitig sticken und dabei den Unterfaden aufspulen. Wie alles bei der Maschine ist auch hier das Einfädeln gut erklärt und ohne Blick in die Anleitung möglich. Allerdings ist die Spulgeschwindigkeit eher langsam und der Schalter (der den Füllstand der Unterfadenspule feststellt), klackt so laut zurück, dass man schon mal zusammen zucken kann... Beim Umspulen kann man verschiedene Geschwindigkeiten wählen, Wieso auch immer^^. Was mir lieber wäre: verschiedene Füllstände der Rolle. Grade, wenn man farbigen Unterfaden benutzt, wäre es manchmal ganz gut, wenn man nur 1/4 der Spule füllen könnte (und das reproduzierbar). Leider sind aber im allgemeinen die Unterfadenspulen viel zu schnell leer, so dass man andauernd wechseln muss. Jedoch ist das wohl normal, wenn man das nicht will, muss man auf eine Industrie-Maschine umsteigen. Nervig finde ich, dass beim Unterfadenwechsel die Maschine zwar den Stickrahmen aus dem Weg fährt, man ihn aber dann doch abnehmen muss, sobald sie die vorherige Position wieder anfahren möchte. Hier wäre es schöner, wenn der Rahmen an der Stickeinheit bleiben könnte.
 Das Einfädeln des Oberfadens ist genauso einfach wie beim Unterfaden und gut bebildert. Sogar jemand, der noch nie genäht hat (mein Mann), schafft es ohne Probleme. Toll ist der automatische Einfädler. Einfädeln auf Knopfdruck. Wie genial^^. 
Allerdings bleibt immer wieder eine Schlaufe stehen (was wohl daran liegt, dass man den Faden nicht im richtigen Winkel mit dem Abtrenner abschneidet und er dann ein kleines bißchen zu lang ist), die man dann mit der Hand rausziehen muss. Nach dem 100. Mal wirklich ätzend. Aber dennoch: ein automatischer Einfädler ist wirklich toll. Damit geht es ruck zuck. 

Genauso begeistert hat uns übrigens auch die Sprungfaden-Schneide-Funktion der Maschine. Immer, wenn eine größere Lücke übersprungen wird, schneidet die Maschine automatisch den Ober- und Unterfaden ab (außer, man stellt diese Funktion aus). Genauso bei jedem Farbwechsel. Vorher wird er noch (auf geheimnisvolle Weise^^) verknotet.

Gut sind auch die eingebauten Sensoren, die einen warnen (und die Maschine anhalten), wenn der Unterfaden beinahe leer ist oder der Oberfaden Probleme macht. Zwar kann es dann trotzdem sein, dass man ein paar Leerstiche hat, aber die kann man problemlos wiederholen.
 Die Stickrahmen haben beide auf den Seiten kleine Nupsis um zu verhindern, dass der obere Teil durch den unteren Teil rutscht. Das Spannen des Stoffs gelingt im kleinen Rahmen sehr leicht, die Stickergebnisse sind auch entsprechend schön. 
Im großen Rahmen ist es teilweise eher kniffelig. Bei glattem Baumwollstoff gibt es keine Probleme, bei dickeren Stoffen (wie Frottee) ist es schon etwas schwieriger den Rahmen richtig ineinander zu stecken. Es ist auch schon vorgekommen, dass er beim Wechseln der Unterfadenspule auseinander geplatzt ist und danach der Stoff neu eingespannt werden musste. Was natürlich zu einem kleinen Versatz und somit zu Fehlern in der Stickerei führte. 

Richtige Probleme hatte ich beim Besticken eines gekauften T-Shirts Größe M. Der Rahmen passte grade so in das Shirt, zusammen mit dem Vlies war es aber fast unmöglich den Stoff ordentlich einzuspannen. Dazu kam, dass natürlich der restliche Stoff irgendwo bleiben musste. Vor allem von der Rückseite des Shirts (klar, da ich ja sonst beide Seiten zusammen sticken würde). Also habe ich ihn am Rahmen zusammengerafft und drum gespannt. Das sah dann so aus:
Wie man sieht ergibt das einen ordentlichen Wulst am Rand. Kaum möglich, diesen unter den Stickfuß zu bekommen. Wir haben es mit sehr viel Fummelei tatsächlich hinbekommen, aber es hat uns den letzten Nerv geraubt. Leider ist es nicht möglich, den Stickfuß weiter hoch zu heben. Es gibt nur zwei Positionen: oben (Fadenwechsel etc.) und unten (sticken). Zwar gibt es auch einen manuellen Fußheber, aber der bekommt ihn auch nicht höher. Ganz deutlich ein großes Manko! Ich habe für mich entschieden, dass ich mit dieser Maschine keine gekauften Shirts mehr besticken werde. Aber das ist natürlich auch einfach, bei dem kurzen Testzeitraum. Hätte ich mir sie gekauft, würde ich mich richtig darüber ärgern, da ich sicher mehr als ein Kleidungsstück gerne aufhübschen wollte. 


Im Großen & Ganzen bin ich von der Brother Innov-is V3 wirklich begeistert (der kleine Mann findet sie auch außerordentlich spannend^^). Sie ist einfach und intuitiv zu bedienen. Die meisten Sachen sind selbsterklärend und wenn nicht, gibt das mitgelieferte Handbuch schnell Auskunft. Grade an den ersten Tagen waren wir alle hin & weg von der Maschine. Inzwischen gibt es schon ein paar Dinge, die ich gerne anders hätte bzw. die mich nerven (siehe Liste). Die Stickereien werden aber wirklich schön, das Stichbild ist sauber und die Maschine erwischt auch beim zweiten Mal drüber sticken genau die selben Einstichpunkte wieder, wie beim ersten Mal, sie arbeitet also sehr genau und präzise. Die Lautstärke finden wir okay, unsere Nachbarn zu laut. Aber ich muss sagen, dass sie nur was für Menschen ist, die einen Platz haben, wo sie dauerhaft stehen kann. Ich würde sie mir nicht kaufen, da das bei uns nicht möglich ist und sie jeden Tag ins Regal stellen und wieder raus nehmen, einfach zu viel wäre... Also eine klare Kaufempfehlung an diejenigen mit Platz ;)


Hier noch eine kleine Pro- und Contraliste:

Pro:
*sehr einfach zu bedienen, quasi selbsterklärend
*schneller Fadenwechsel durch Abschneideautomatik und Einfädler
*gute Ausleuchtung des Arbeitsbereichs
*gleichzeitiges Sticken & umspulen möglich
*schönes & großes Display
*Ober- und Unterfadensensor
*sauberes Stichbild
*USB-Anschluss
*drei Maximalgeschwindigkeiten wählbar: 350/600/1050 Stiche pro Minute

 Contra:
*nur zwei Füßchenpositionen
*langsame Umspulung vom Unterfaden mit sehr lautem Klacken wenn es fertig ist
*Lautstärke
*geringe Größe der Vorschausymbole
*Stickrahmen muss bei einem Unterfadenwechsel abgenommen werden, wenn der Arm wieder auf die ursprüngliche Position fahren soll
*Vorschau des Musters immer im großen Feld, keine Markierung der anderen Rahmengröße (Hilfslinien)

Das wars erst mal. Adieu (schnief) Brother Innov-is V3 (schön war es mit Dir) und willkommen Singer Quantum Stylist 9985 (juchu, endlich wieder nähen!)
Die gestickten Werke werdet Ihr übrigens in den nächsten Wochen zu sehen bekommen, sobald sie fertig gestellt wurden ;)

FreuTag

Meine neue Maschine ist da :)
 
Ist sie nicht putzig, im Vergleich zur letzten (die mich morgen früh leider verlässt)?
Als Weihnachtsüberraschung gabs noch eine Flasche Wein mit (extra für uns!) gestalteten Etikett. Vielen lieben Dank dafür! Ich freue mich sehr darüber, auch wenn sie jetzt erstmal im Schrank verschwindet und ein paar Wochen (oder eher Monate) warten möchte. Aber wer will schon ein beschwipstes Baby? ;)

Ich freu mich so, dass die neue Maschine so klein & kompakt ist. Die kann ich auf jeden Fall mit zu meinen Eltern nehmen & mich dort austoben :) 

Mehr schöne Momente gibt es beim FreuTag :)

Dienstag, 16. Dezember 2014

Hallo Ihr Lieben :)

hier ist es in den letzten Tagen ziemlich ruhig gewesen. Was aber nicht daran liegt, dass nichts passiert, sondern daran, dass ich momentan nur neue Projekte vorbereite.
Wie Ihr vielleicht wisst, teste ich momentan eine Stickmaschine. Meine Nähmaschine steht deswegen nur sinnlos in der Ecke und schmollt. Aber da die Zeit mit der Sticki nur sehr begrenzt ist (Freitag geht sie wieder auf die Reise), habe ich diesen Monat nur Sachen bestickt, die ich dann mit der nächsten Testmaschine nächsten Monat verarbeiten möchte... 
 Hier seht Ihr ein paar kunterbunte Stücke, die ich gestickt habe. Ich war eine ganze Weile auf der Suche nach einem Knisterbuch für meinen kleinen Mann, habe aber nirgends eins gefunden, das mir wirklich gefallen hat. Also mach ich jetzt selbst eins :) Bisher sind es erst die einzelnen Seiten, bald werden sie dann "gebunden". Das Ergebnis zeig ich Euch dann natürlich auch. Die Stickdateien, die Ihr jetzt seht, sind teilweise gekauft, teilweise Freebies. Falls Ihr wissen wollt, was woher kommt, meldet Euch bitte, dann such ich es raus. Ist mir nur grade zu aufwändig, da ich selbst gar nicht mehr weiß, wo alles runtergeladen wurde ;)
 Direkt zum Verschenken sind natürlich auch ein paar Sachen entstanden, z.B. hier ein Handtuch für die Schwiegermutter. Die Schrift ist übrigens bei der Maschine dabei :)
Und hier seht Ihr das einzige Teil, dass in den letzten 4 Wochen von meiner Maschine genäht wurde: ein Loop für die Kollegin meiner Schwester (hab ich Euch gestern schon gezeigt). Natürlich auch bestickt. Die Datei ist von hier.

Das wars mit einem kleinen Einblick in meine laufende Produktion ;) Da es sich nur um aktuelle Dienstags-(und Montags/Mittwochs/Donnerstags/Freitags/Samstags- und Sonntags-) Projekte handelt, kommen sie zum CreaDienstag.

Mehr zur Maschine könnt Ihr am Freitag lesen, wenn ich meinen Abschlussbericht veröffentliche :)

Ich wünsch Euch allen einen schönen Abend!

Montag, 15. Dezember 2014

Ein Fadentier zum MakroMontag (trotz Weihnachtspause) :)

 Schaut Euch an, was die Stickmaschine Schönes gemacht hat ... Ein 24-füßiges Fadentierchen.
Nicht so toll für die Stickerei, aber für uns ein Grund zur Erheiterung. Leider war es nur auf der Durchreise und ist direkt nach dem Shooting in den Mülleimer weiter gewandert ;)

Freitag ist übrigens Maschinenwechsel. Ach, ich würde das Schätzchen gerne noch etwas behalten, aber zum Glück gibt's ja direkt Ersatz. Um den Freitag herum schreib ich auch noch einen kleinen Bericht über die Erfahrungen, die wir mit der V3 sammeln konnten...

7SaS

Immer wieder Sonntags (manchmal auch erst (spät) montags)... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Die Idee kommt von Frau Liebe, gesammelt wird von GrinseStern
 
 
Und das hab ich heute gestern so gemacht:
 Händchen gehalten (und dabei heimlich die Fingernägel geschnitten),
 Geschenke ausgepackt,
 Wolle umgewickelt (die Wolle ist ein Geschenk von einer ganz lieben Spinnerin (sorry Evi, dieser absolut total neue und einmalige Witz musste jetzt einfach sein^^). Handgefärbt und versponnen aus 100% mulesingfreiem Merino. Wenn Ihr genauso begeistert von der Wolle seid, hier könnt Ihr in ihrem Shop stöbern. Zwar hat sie momentan keine handgesponnene Wolle im Programm, aber ich bin mir sicher, dass sie mit sich reden lässt^^).
 Zombie-Loop genäht,
 Geburtstagskuchen geschnitten (und natürlich gefuttert),
 alkoholfreien Punsch auf dem Hessenpark-Weihnachtsmarkt getrunken
und zu guter Letzt noch mitten in der Nacht ein paar Sterne vergoldet :)



Freitag, 5. Dezember 2014

FreuTag :)

Seitdem ich blogge, habe ich schon jede Menge nette Menschen "kennen" gelernt. Meistens durch Kommentare, manchmal durch eMails und ab und zu auch mal durch etwas ganz Besonderes. So erhielt ich vor ein paar Tagen ein Päckchen von Alexandra, meiner MitSupertesterin (noch ohne Blog). Es enthielt jede Menge Maschinenstickgarne, die sie doppelt hatte. Ich freue mich sehr darüber, verdoppelt es doch direkt meine Farbauswahl. 

Liebe Alexandra, vielen vielen Dank für die tollen Garne! Jedesmal, wenn ich eins davon benutze, freu ich mich erneut darüber, wie nett eigentlich fremde Menschen sein können.

Genauso gefreut hat mich ein Geschenk von Mara Zeitspieler, die mir eine Stickdatei aus ihrem Shop schenkte :) Bisher kam ich leider noch nicht dazu sie zu sticken, aber spätestens nächste Woche dann... :)



Wenn Ihr Euch gerne mit anderen freut, schaut doch mal beim FreuTag rein!


Montag, 1. Dezember 2014

7 Sachen am Sonntag

Immer wieder Sonntags (manchmal auch erst (spät) montags)... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Die Idee kommt von Frau Liebe, gesammelt wird von GrinseStern
 
Und das hab ich heute gestern so gemacht:
 Eine Weihnachtskarte geschrieben,
 Gutes Sonntagsessen von Papa gegabelt (ich finde, wenn man nur eine Hand benutzen kann, weil die andere den kleinen Mann festhält & deswegen der große Mann einem alles in kleine Häppchen schneidet, ist gegabelt das richtige Wort dafür^^)
 Hildabrötchen Teile gebacken,
 Adventskalender-Zusätze verpackt,
 Hildabrötchen mit Gelee bestrichen,
 (Stunden später & wieder zu Hause) gestickt
und noch eine ordentliche Ladung Stoff gebügelt :) Ich weiss dummerweise gar nicht wohin mit dem ganzen tollen Stoff. Ich glaub, ich brauch ein neues Regal. Aber dafür ist dann erstmal eine neue Wohnung nötig^^.

Ich wünsch Euch eine schöne Woche!